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Auszubildende wünschen sich mehr Geld
Azubis sind zu einem großen Teil mit der Höhe ihrer Ausbildungsvergütung nicht zufrieden: Zwei von drei Auszubildenden empfinden einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zufolge ihre Vergütung als zu niedrig.
Durchschnittlicher Nettolohn liegt bei 478 Euro
Auszubildende im zweiten Ausbildungsjahr erhalten durchschnittlich einen monatlichen Nettolohn von 478 Euro. Damit ist die Mehrheit (67 Prozent) unzufrieden und beurteilt die Beträge als zu niedrig. Nur 9 Prozent der Azubis sind sehr zufrieden mit der Vergütung, während 24 Prozent diese als "gerade richtig" beurteilen. Ob Auszubildende mit ihrer Vergütung zufrieden sind, hängt erwartungsgemäß stark von deren Höhe ab: Erhalten sie monatlich mehr als 700 Euro netto, so sind sie deutlich zufriedener als wenn sie 300 Euro netto oder weniger bekommen.
Viele Azubis werden schon als Fachkraft eingesetzt
Allerdings ist nicht nur die Vergütungshöhe allein für die Zufriedenheit der Jugendlichen ausschlaggebend. Viele weitere Faktoren spielen dabei eine Rolle, so z.B. wie hoch die Auszubildenden ihre Arbeitsleistung bewerten, die sie für ihren Arbeitgeber erbringen. Viele Auszubildende im zweiten Ausbildungsjahr fühlen sich beispielsweise in ihrem Betrieb schon wie eine Fachkraft eingesetzt. Je mehr sie sich aber als vollwertige Arbeitskraft empfinden, desto größer ist die Erwartung einer höheren Entlohnung. Diese wird aber meist nicht erfüllt - und demzufolge steigt die Unzufriedenheit.
Qualitativ hochwertige Ausbildung lässt Zufriedenheit steigen
Dagegen können die Ausbildungsbetriebe bei den Nachwuchskräften mit einer qualitativ hochwertigen Ausbildung punkten: Je besser die Ausbildung ist, umso zufriedener sind die jungen Frauen und Männer - selbst bei einer geringen Vergütung.







