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Bundesregierung startet Mikrokreditfonds für Kleinbetriebe
Die Bundesregierung startet den Mikrokreditfonds Deutschland, der mit einem Volumen von 100 Millionen Euro Kredite an Klein- und Kleinstbetriebe bzw. "junge" Unternehmen sichern soll.
Mikrokreditfonds soll neue Finanzierungswege eröffnen
Der Mikrokreditfonds soll in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten neue Finanzierungswege eröffnen, über die kleine Unternehmen Personal und Know-how über die Krise retten können. Da sich nach Angaben von Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, in der aktuellen Krise die Banken auch mit niedrigen Krediten für Kleinunternehmen und Selbstständigen zurückhielten, fehlten oftmals gerade jungen, innovativen Betrieben die geforderten Sicherheiten.
Förderung eines flächendeckenden Mikrokreditangebots
Der Fonds soll mittel- und langfristig die Entwicklung eines flächendeckenden Mikrokreditangebots in Deutschland fördern. Strukturen der Mikrokreditvergabe sollen professionalisiert werden, da in hierzulande Kleinstunternehmen oft Liquiditätsprobleme haben, wenn sie Projekte vorfinanzieren oder ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln wollen. Knapp 60 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Sozialfonds und etwas mehr als 40 Millionen Euro kommen aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wird voraussichtlich später 1,5 Millionen Euro beisteuern.







