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Gutes Büroklima auch im Winter
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gibt Tipps zum richtigen Heizen und Lüften im Büro.
Effektiveres Arbeiten bei etwas kühleren Temperaturen
Wenn draußen Minusgrade herrschen, erhitzen sich drinnen oft die Gemüter über die richtige Temperatur. Die eine Wohlfühltemperatur gibt es allerdings nicht. "Behaglichkeit ist eine individuelle Empfindung", so Dr. Kersten Bux von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund. Während der Heizperiode sei im Büro eine Temperatur zwischen 20 und 24 Grad empfehlenswert, verweist der Experte auf die Arbeitsstätten-Richtlinie, die eine Mindesttemperatur von 20 Grad für leichte Tätigkeiten im Sitzen vorschreibt. Wärmer als 26 Grad sollte es aber nicht werden, da mit steigender Temperatur die Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit sänken. Er rät daher, bei etwas kühleren Temperaturen zu arbeiten.
Fünf Prozent sind unzufrieden mit Raumklima
Untersuchungen hätten gezeigt, dass mindestens fünf Prozent der Befragten unzufrieden in Bezug auf die Behaglichkeit sind. Außerdem unterscheide sich das Wärmeempfinden von Männern und Frauen. Bevor jedoch der Streit um die "richtige" Temperatur einsetze, könne auch passende Bekleidung für die eigene Wohlfühltemperatur sorgen. Im Winter biete sich die Zwiebeltechnik an, bei der mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander getragen werden. Die Luft zwischen den Kleidungsstücken isoliere zusätzlich. Wenn es aber zu warm werde, könne die oberste Kleidungsschicht ausgezogen werden.
Ideal ist kurzes Stoßlüften
Trotz der Winterkälte sollte aber das Lüften des Büros nicht vernachlässigt werden: Für normale Büroräume reiche dreiminütiges Stoßlüften pro Stunde. Dadurch werde zwar die Luft ausgetauscht, aber die Wände nicht ausgekühlt. Zugluft sollte allerdings vermieden werden. Eigentlich sei es einfach, im Büro gesund durch die Heizperiode zu kommen, so Dr. Bux. Manchmal sei jedoch etwas Rücksicht nötig, damit das "Klima" im Büro stimmt.







