Mitarbeitern fehlt Orientierung bei Zielvorgaben im Unternehmen
Mitarbeiter werden einer Studie von Steria Mummert Consulting zufolge zu selten aktiv bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens eingebunden. Dabei sei die Unterstützung durch die Mitarbeiter der entscheidende Stellhebel für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
Viele Mitarbeiter kennen finanzielle Ziele nicht
In jedem dritten Unternehmen können sich Mitarbeiter nicht mit steigenden Umsatzzielen identifizieren. So träfen Vorgaben wie verbesserte Marktdurchdringung oder erhöhte Kundenzufriedenheit auf Unverständnis. Dies sei gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten kontraproduktiv für das Unternehmenswachstum, so die Einschätzung der "Potenzialanalyse Wertemanagement" von Steria Mummert Consulting. Die Ursache seien häufig mangelnde Transparenz und Kommunikation, denn nur in jeder fünften Firma kennen die Mitarbeiter die wichtigsten finanziellen Ergebnisziele und haben sie verstanden. Zudem vernachlässigten viele Führungskräfte ihre Vorbildfunktion: Nur 24 Prozent der Manager achten darauf, die Ziele zur Unternehmenswertsteigerung vorzuleben und aktiv von ihren Mitarbeitern einzufordern.
Vorgaben können in Workshops erarbeitet werden
Um Mitarbeiter in die Zielvorgaben ihres Unternehmens einzubinden, empfehlen die Autoren der Studie, Maßnahmen und Vorgaben in Workshops, Diskussionsforen oder Arbeitsgruppen gemeinsam zu entwickeln. Transparenz und Konsistenz in der Kommunikation des Managements könnten diese Prozesse unterstützen und dabei helfen, die Ziele langfristig zu verankern. Dabei könnte das Personalmanagement eine vermittelnde Rolle einnehmen.

