Zwei Väter umsorgen ihr Baby

Unendlich viel Liebe: Das Baby auf der Erbse?

Euer Kind ist noch kein Jahr alt und dennoch fragt ihr euch als frischgebackene Eltern bereits in den ersten Monaten, ob ihr euren kleinen Schatz schon verwöhnen könnt? Kommen dann auch noch Sprüche von den Großeltern oder Freunden hinzu, die der Meinung sind, ihr verhätschelt euer Baby, seid ihr noch verunsicherter. Schließlich soll euer Nachwuchs nicht gleich zum Satansbraten werden, wenn er mal nicht seinen Willen bekommt. Stattdessen wünscht ihr euch ein hilfsbereites Kind, das irgendwann “danke” und “bitte” sagt und es akzeptiert, dass Mama und Papa nicht immer die Retter in der Not sind. Aber kann ein zu viel an Liebe und Aufmerksamkeit einem Kleinkind wirklich schaden?

Festhalten

Um euch gleich zu beruhigen: Gerade in den ersten Monaten solltet ihr euer Kind mit Liebe, Zuneigung und körperlicher Wärme überschütten. Ärzte, Hebammen und Psychologen werden euch bestätigen, dass die ersten Monate so innig wie möglich zwischen Eltern und Kind sein sollten, um ihr Urvertrauen zu stärken. Laut dieser Studie haben Kinder, die viel Körpernähe erfahren durften, sogar einen höheren IQ, sind ausgeglichener und seltener hyperaktiv. Ein Tragetuch und viele Kuschelmomente sind also sehr zu empfehlen und die Besserwissersprüche eurer Mitmenschen versucht ihr schlicht zu überhören. Denn sich ewig in Rechtfertigungen und Diskussionen zu verstricken, führen zu Frust und rauben euch viel Energie.