Sportverletzungen: Ratgeber und Informationen | BIG direkt gesund

Sportverletzungen

    Der vielzitierte Spruch “Sport ist Mord” stimmt so sicher nicht. Vielmehr ist Bewegung unerlässlich für ein gesundes, erfülltes Leben. Fest steht aber auch: Wer sich körperlich betätigt, kann mit etwas Pech Blessuren davontragen. Wir stellen die häufigsten Sportverletzungen vor und geben Tipps, wie Sie schnell wieder fit werden.

    Die PECH Regel – Was bei einer Sportverletzung zu tun ist!

    5 Tipps für Sportler – Wie lindere ich kleine Verletzungen ohne Medikamente?

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    Zerrung

    Wie kommt es dazu? Wer sich nicht aufwärmt, ist ebenso anfällig wie Untrainierte, die ihre Übungen übertreiben. Heftige, ruckartige Bewegungen können dann kleine Risse in den Fasern verursachen. Jeder fünfte Sportler verletzt sich Statistiken zufolge jährlich durch Zerrungen am Muskel. Symptome Wie der Name impliziert, entstehen zerrende, krampfhafte Schmerzen, sobald der Muskel belastet wird. Was tun? Nie verkehrt liegt man mit dem sogenannten PECH-Prinzip: Pause, Eiskühlung, Kompression und Hochlagerung. Wobei das „E“, also die Kühlung, nie direkt auf der Haut erfolgen sollte. Parallel sind zwei bis vier Wochen Ruhe und Entlastung angesagt. Kompressionsverbände und Salben helfen bei der Heilung. Grundsätzlich gilt – wie bei allen anderen Verletzungen auch: Bei unklarer Diagnose oder starken Schmerzen den Arzt aufsuchen!

    Prellungen

    Wie kommt es dazu? Werden weiche Muskeln durch einen Aufprall auf Knochen gepresst, gelangen Lymphflüssigkeit und Blut ins Gewebe. Symptome Schwellungen und Blutergüsse mit ziehenden, pochenden Schmerzen. Was tun? Falls irgend möglich sofort kühlen, damit die Flüssigkeit nicht ins umliegende Gewebe gelangt. Danach gilt: Einige Tage schonen, denn Bewegung fördert die Durchblutung – und das ist in diesem Fall kontraproduktiv für die Heilung. Auch Lymphdrainagen können helfen.

    Verstauchung

    Wie kommt es dazu? Knicken Knöchel oder Handgelenke um, ist schnell eine Verstauchung da. Symptome Überdehnte Gelenkkapseln können zwar noch (eingeschränkt) bewegt werden, aber damit einher gehen Schmerzen. Was tun? Die PECH-Regel (s. o.) sowie professionelle Bandagen können helfen. Ein bis zwei Wochen Pause sollte man einrechnen.

    Bänderriss

    Wie kommt es dazu? Bänder reißen, wenn Körperteile überdehnt oder verdreht werden. Klassisches Beispiel ist die schlimmste Form – der Kreuzbandriss – der speziell bei Snowboardern, Skifahrern oder Fußballern oft auftritt. Symptome Kurzer, stechender Schmerz, oft begleitet von einem Schnalzgeräusch. Die Stelle schwillt an, die Gelenke bleiben – oft über Wochen bis Monate – instabil. Was tun? Auch hier gilt das PECH-Prinzip; zudem empfehlen sich Kompressionsverbände. Bei schweren Formen ist eine Operation in der Regel unumgänglich.

    Muskelfaserriss

    Wie kommt es dazu? Wird die Oberschenkel- oder Wadenmuskulatur durch abruptes Abbremsen, Beschleunigen oder Drehen überdehnt, können die Fasern reißen. Symptome Abgehackter, stechender Schmerz; wenn die Fasern bluten auch entsprechende Schwellungen und Verfärbungen. Was tun? Die Muskeln wachsen wieder nach, doch bis es so weit ist, sind komplette Schonung, Kühlen und Salben unverzichtbar. Sechs bis acht Wochen sollte man für die Heilung rechnen.

    Platzwunden

    Wie kommt es dazu? Ein Sturz, ein Schnitt, schon ist es passiert. Symptome Bluten, ggf. brennender Schmerz. Was tun? Mit sterilem Wasser reinigen oder mit Jod desinfizieren, danach trocknen lassen. Ab mehr als zwei Zentimetern Größe ggf. nähen lassen. Wichtig: Auf Dauer Sauerstoff an die Wunde kommen lassen.

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