Osteopathie: heilende Hände

    „Leben ist Bewegung“ - so lautet die Grundphilosophie der Osteopathie. Und wenn diese Bewegung eingeschränkt ist, dann kommt es zu Funktionsstörungen und zu Schmerzen. Die Aufgabe eines Osteopathen ist es dann, den freien Fluss der Kräfte wieder herzustellen und so die Selbstheilungskräfte des Menschen zuaktivieren.

    Junge Behandlungsform

    Osteopathie ist noch sehr jung. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Konzept entwickelt. Danach ist der Körper eine Funktionseinheit, Störungen an einer Stelle können woanders zu Schmerzen führen. Durch das Tasten mit den Händen werden die Ursachen erkannt. Diese rein manuelle Therapie kommt dabei ohne Spritzen, Tabletten oder Geräte aus.

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    Schmerzpunkt und Ursache können weit auseinander liegen

    Die meisten Patienten kommen mit einem ganz konkreten Symptom, haben Schmerzen am Fuß oder am Kopf. Ziel ist es dann herauszufinden, warum etwas weh tut. Das heißt auch, wenn man mit Kopfschmerzen kommt, kann es durchaus sein, dass letztendlich an der Hüfte oder am Bein die Ursache liegt und dort die Behandlung ansetzt.

    Der ganze Organismus im Fokus

    Es gibt Funktionsketten, die durch den Körper ziehen und aufgrund der Statik dazu führen, dass es eine z.B. Verspannung am Hals gibt, weil man vielleicht vor langer Zeit mit dem Fuß umgeknickt ist und sich deswegen immer in Schiefstand bewegt hat. Die Schwierigkeit bei jeder Behandlung ist nun, die Ursache für die verschiedenen Beschwerden zu erkennen. Und die können von den verschiedensten Körperregionen ausgehen wie z.B. vom Galle, Niere, Leber oder von Narben im Gewebe.

    Detektivarbeit im Körper

    Zu Beginn der Behandlung steht daher ein Gespräch mit dem Patienten und dann beginnt die Arbeit mit den Händen: Das kann manchmal sehr schnell gehen, dann ist die Ursache für die Schmerzen innerhalb einer Sitzung gefunden und behoben. Bestehen die Blockaden oder Fehlstellungen schon sehr lange, können auch mehrere Sitzungen benötigt werden, um Ursachen auszuspüren. Denn der Körper hat dann diese Fehlstellungen bereits über einen langen Zeitraum versucht zu kompensieren und so haben sich meist an ganz anderen Stellen weitere Blockaden aufgebaut.

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