Pulsschlag: Langsam verlängert er das Leben.

    Bei einer Maus schlägt das Herz etwa 450- bis 550-mal pro Minute. Ihre Lebensdauer ist dementsprechend kurz. Nur zwei bis drei Jahre werden die kleinen Nager alt. Mit 70 bis 80 Pulsschlägen pro Minute ist das menschliche Herz wesentlich langsamer. Entsprechend länger lebt der Mensch.

    Die fetten Jahre ...

    Aber durch mangelnde Bewegung und verändertes Ernährungsverhalten födern wir hohen Bluthochdruck und Übergewicht und lassen unseren Puls höher schlagen. Auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und das Rauchen verhöhen das Risiko für Herzerkrankungen. Die Herzinsuffizienz ist übrigens der häufigste Grund von Klinikaufenthalten. Aber wir können vorbeugen: Je besser die Fitness – desto langsamer ist der Puls und umso länger das Leben.

    Fitness rauf, Puls runter

    Wer also seinen Ruhepuls von 80 auf 60 Schläge pro Minute senkt, entlastet sein Herz enorm. Das gilt selbst für aktive Leistungssportler. So spart man innerhalb von drei Jahren ein komplettes Jahr an Herzarbeit. Ist der Puls aufgrund des körperlichen Trainings niedriger und liegt bei etwa 50 bis 60 Schlägen in der Minute, kann sich das Herz in der Ruhephase erholen. Im Umkehrschluss belegen Studien, dass sich das Sterberisiko innerhalb der nächsten Jahre verdreifacht, wenn der Ruhepuls über 90 liegt.

    Fitter werden

    Mehr Bewegung, nicht Rauchen und Übergewicht abbauen, das sind wichtige Kriterien, um eine Herzschwäche zu vermeiden. Eine gute Kondition ist nicht nur der Schlüssel zu Fitness und Sportlichkeit, sondern auch zu einem gesunden Leben.

    Egal was: Es soll Spaß machen und gut tun

    Ob zu Land, zu Wasser, im Schnee oder in luftiger Höhe; ob Wandern, Joggen, Nordic Walking oder Radfahren; Inlineskating, Schwimmen oder Klettern – egal für welche Sportart man sich entscheidet: Wichtig ist, immer auf seinen Körper zu hören, die eigenen Grenzen zu spüren und die maximale Herzfrequenz im Auge zu behalten.

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