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So funktioniert der Körper

Sie fragen sich, wie eigentlich das Gehirn funktioniert oder möchten mehr zur Funktion des Herzen erfahren? Hier finden Sie Antworten und Informationen zum menschlichen Körper.

Die Mandeln (Tonsillen) gehören zum Abwehrsystem des Körpers. Durch ihre Lage an Rachen und Gaumen üben sie eine Art Wächterfunktion aus. Sie kommen besonders früh mit Krankheitserregern, die über Mund oder Nase eindringen, in Kontakt und können so das Immunsystem frühzeitig aktivieren.

Die Nieren sind das Klärwerk des Körpers: Sie produzieren den Urin und scheiden damit Abfallstoffe aus, die im Körper entstehen oder über die Nahrung aufgenommen wurden, zum Beispiel Ammoniak und Harnstoff oder Medikamente, Drogen und Gifte.

Gelenke sind bewegliche Verbindungen zwischen zwei Knochen. Jedes Gelenk besteht aus den Gelenkflächen der beteiligten Knochen, einem Gelenkspalt und einer Gelenkkapsel.

„Sehen“ ist der komplizierteste unserer sechs Sinne. Damit sich unser Gehirn ein Bild machen kann, muss das Auge Licht in Nervenreize umwandeln, die dann über den Sehnerv weitergeleitet werden.

Das Gehirn arbeitet wie ein großer Computer. Es verarbeitet Sinneseindrücke und Informationen des Körpers und schickt Botschaften in alle Bereiche des Körpers zurück. Doch das Gehirn kann weit mehr als eine Maschine: Mit dem Gehirn denkt und fühlt der Mensch, hier liegen die Wurzeln seiner Intelligenz.

Zum Harnsystem gehören die Nieren, beide Harnleiter, die Blase und die Harnröhre. Die Nieren sind das „Klärwerk“ des Körpers: Sie filtern giftige Stoffe und andere Substanzen, die der Organismus nicht mehr braucht, aus dem Körper.

Das Herz versorgt Organe und Gewebe kontinuierlich mit lebensnotwendigem Sauerstoff und Nährstoffen. Es ist der „Hochleistungsmotor“, der den Blutkreislauf antreibt.

Das Immunsystem schützt den Körper wie ein Wächter vor schädigenden Einflüssen aus der Umwelt und ist für den Organismus überlebenswichtig. Es umfasst verschiedene Organe, Zellen und Eiweiße und ist neben dem Nervensystem das komplexeste Schaltwerk  des menschlichen Körpers.

Das Nervensystem umfasst alle Nervenzellen des Körpers. Es nimmt Sinnesreize auf, verarbeitet sie und löst Reaktionen wie Muskelbewegungen oder Schmerzempfindungen aus. Das zentrale Nervensystem umfasst Nervenbahnen in Gehirn und Rückenmark, zum peripheren Nervensystem gehören alle anderen Nerven.

Das Ohr besteht aus drei Teilen:dem äußeren Ohr mit der Ohrmuschel und dem äußeren Gehörgang; dem Mittelohr, zu dem Trommelfell und Paukenhöhle mit Gehörknöchelchen gehören; und dem Innenohr, in dem sich die Hörschnecke und das Gleichgewichtsorgan befinden.

Das Sprunggelenk verbindet die Unterschenkel- mit den Fußknochen. Das obere Sprunggelenk ermöglicht es, den Fuß nach oben und unten, ein wenig auch zur Seite zu bewegen. Das untere Sprunggelenk erlaubt ein leichtes seitliches Kippen des Fußes sowie ein Schwenken nach innen und außen.

Der Darm ist ein gewundener Muskelschlauch, der vom Magen bis zum After reicht. Seine Hauptaufgabe ist, die Nahrung zu verdauen. Der Darm produziert aber auch verschiedene Botenstoffe und spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern und der Regulation des Wasserhaushaltes.

Der Geschmackssinn ist sehr stark mit Gefühlen verbunden und diente früher dazu, die aufgenommene Nahrung zu prüfen und war damit überlebenswichtig: Ein bitterer oder saurer Geschmack deutete auf giftige ungenießbare Pflanzen oder verdorbene eiweißhaltige Nahrung hin. Dagegen sind die Geschmacksqualitäten süß und salzig oft ein Hinweis auf nährstoffreiche Lebensmittel.

Das Ohr ist ein Sinnesorgan, das Schallwellen aufnimmt und ermöglicht uns dadurch zu hören. Aber es ist auch für unseren Gleichgewichtssinn von zentraler Bedeutung, denn im Innenohr befindet sich das Gleichgewichtsorgan. Es besteht aus drei annähernd kreisrunden Kanälen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind – den Bogengängen – und zwei Säckchen, die ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllt sind - den sogenannten Otolithenorganen.

Der Blutkreislauf versorgt alle Zellen des Körpers mit Nährstoffen und Sauerstoff. Er besteht aus dem Herz und aus den Blutgefäßen, die sich durch den ganzen Körper ziehen.

Der Magen ist ein muskulöses Hohlorgan. Er nimmt Nahrung aus der Speiseröhre auf, durchmischt und zersetzt sie und gibt sie in kleinen Portionen an den Dünndarm weiter.

Im Verlauf des monatlichen Hormonzyklus bereitet sich die Schleimhaut der Gebärmutter auf die mögliche Einnistung eines befruchteten Eies vor. Sie dient dazu, den Embryo zu ernähren, falls die Frau schwanger wird.

Die Bauchspeicheldrüse liegt quer im Oberbauch hinter dem Magen. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Verdauung und bei der Kontrolle des Zuckerstoffwechsels. Dafür produziert sie Enzyme und Hormone wie das Insulin.

Beim Stuhlgang werden die unverdaulichen Nahrungsteile ausgeschieden. Am Ende des Verdauungstrakts ermöglicht es der sogenannte Schließapparat, den Stuhlgang zu kontrollieren. Zum Schließapparat gehören der Enddarm mit dem Analkanal, den Schließmuskeln und Hämorrhoiden.

Die Gallenblase speichert Galle aus der Leber und dickt sie ein. Die Galle wiederum hilft im Zwölffingerdarm, Fette aus der Nahrung zu spalten und aufzunehmen.

Die Hand ist sehr feingliedrig und komplex aufgebaut. Dadurch haben die Muskeln und Gelenke der Hand eine große Bewegungsvielfalt und Präzision. Gleichzeitig ist die Hand aber auch sehr verletzlich.

Die Haut ist mit etwa einem Siebtel des Körpergewichts das schwerste und größte Organ des Körpers. Je nach Körpergröße und -umfang wiegt sie zwischen 3,5 und 10 kg und hat eine Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern.

Die Hirnanhangsdrüse (Fachbegriff: Hypophyse) steuert verschiedene Körperfunktionen und kontrolliert das Hormonsystem. Sie ist eine etwa erbsen- bis kirschgroße Ausstülpung an der Unterseite des Gehirns. Die Drüse liegt gut geschützt in einer Vertiefung des Schädelknochens in der Mitte des Kopfes, etwa auf Höhe der Nase.

Die Leber ist eines der größten Organe des Körpers mit vielen für den Stoffwechsel wichtigen Funktionen. Sie wandelt Nährstoffe aus der Nahrung in für den Körper brauchbare Stoffe um, speichert sie und gibt sie bei Bedarf an die Zellen ab. Außerdem nimmt sie Giftstoffe auf, wandelt sie in ungiftige Stoffe um oder sorgt dafür, dass sie ausgeschieden werden.

Die Prostata – auch Vorsteherdrüse genannt – ist eine etwa kastaniengroße Drüse, die zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes gehört.

Die Schilddrüse ist eine lebenswichtige Hormondrüse, sie reguliert den Stoffwechsel und das Wachstum im Körper. Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 erhöhen den Grundumsatz des Körpers. Das heißt, alle Körperzellen arbeiten intensiver und verbrauchen dadurch mehr Energie. Benötigt der Stoffwechsel in bestimmten Situationen wie zum Beispiel beim Wachsen, bei Kälte oder in der Schwangerschaft mehr Energie, werden auch mehr Hormone gebildet und ins Blut transportiert.

Die Wirbelsäule hält den Körper aufrecht und verbindet verschiedene Teile des Skeletts miteinander. Obwohl sie aus einer zusammenhängenden Kette von Knochen besteht, ist sie beweglich. Dafür sorgen elastische Bandscheiben und Bänder.

Die Zunge ist ein wahres Multitalent: sie ist nicht nur extrem beweglich und ermöglicht dadurch koordiniertes Sprechen, Saugen oder Schlucken. Sie ist auch Sinnesorgan für das Schmecken und empfindlichster Ort für die Tastempfindung. Daneben enthält die Zunge viele Zellen der Körperabwehr.

Den Beckenboden sieht und spürt man nicht. Trotzdem kann man lernen, die Muskeln des Beckenbodens willkürlich zu bewegen und durch ein Training zu stärken – ähnlich wie die Muskeln an Armen und Beinen. Ein Beckenbodentraining umfasst sowohl Spannungs- als auch Entspannungsübungen.

Ein Blasentraining kann manchen Menschen mit überaktiver oder schwacher Blase helfen, zumindest teilweise die Kontrolle über ihre Blase wiederzuerlangen, sodass sie im Idealfall nicht mehr durch vermehrten Harndrang gezwungen sind, sofort die Toilette aufzusuchen, oder den Urin tröpfchenweise verlieren, bevor sie die Toilette erreicht haben.

Neben Operationen und Bestrahlungen werden zur Behandlung von Krebs häufig Chemotherapien eingesetzt. Dabei handelt es sich um medikamentöse Therapien mit sogenannten Zytostatika. Dies sind Medikamente, die Krebszellen daran hindern sollen, sich weiterhin unkontrolliert zu teilen.

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