Varizellen

    Windpocken-Viren werden extrem leicht übertragen – fast jeder Kontakt mit Erkrankten führt zur Ansteckung. Während der Infektion ist eine sorgfältige Hautpflege besonders wichtig, damit sich die Bläschen nicht entzünden und zusätzlich keine bakterielle Infektion entsteht.

    Symptome und Krankheitsverlauf

    Nach einer Inkubationszeit von 10 bis 21 Tagen kann es zum Auftreten von leichtem und kurzanhaltendem Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. Tags darauf bilden sich im Bereich des Rumpfes und Gesichtes, typischerweise aber auch des behaarten Kopfes, erst später an den Gliedmaßen bis zu linsengroße, manchmal juckende rote Flecken, aus denen später Knötchen entstehen, in deren Zentrum sich innerhalb von Stunden bis maximal Tagen reiskorngroße Bläschen bilden.

    Wie kann ich mich anstecken?

    Mit Windpocken kann man sich vorwiegend auf zwei Wegen anstecken: Tröpfcheninfektion, z.B. durch Husten oder Niesen oder Schmierinfektion, direkter Kontakt zu dem ansteckenden Inhalt eines Bläschens. Besonders der enge Kontakt mit Infizierten führt schnell zu einer Übertragung der Viren.

    Wie läuft die Impfung ab?

    Die Windpocken-Impfung ist eine Standardimpfung, die mittels eines Lebendimpfstoff durchgeführt wird. Die erste Impfung erfolgt meist im Alter zwischen 11 und 14 Monaten, die zweite Impfung erfolgt zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat.

    Kostenerstattung

    Der Leistungskatalog der BIG stützt sich auf Empfehlungen von Experten wie die Schutzimpfungsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses und der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut. Die Kosten für den Impfstoff werden über die Versichertenkarte abgerechnet.

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