Umlage

    Fallen Lohnausfallkosten an, bekommen Sie als Arbeitgeber Ihre Ausgaben bei Krankheit (U1) und Mutterschaft (U2) in Teilen erstattet. Dafür zahlen Sie einen Beitrag im Umlageverfahren.

    Wie wird der Ausfall meines Arbeitnehmers finanziell abgesichert?

    Der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall kann insbesondere bei klein- und mittelständischen Unternehmen zu einem erheblichen wirtschaftlichen Risiko führen. Die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers fällt weg, dennoch wird der Lohn fortgezahlt. Daher ist die Lohnfortzahlungsversicherung verpflichtend, wenn Ihr Unternehmen regelmäßig bis zu 30 Mitarbeiter beschäftigt.

    Sie können sich ab dem 01.01.2021 zwischen folgenden Erstattungs- und Umlagesätzen entscheiden:

    • 80 Prozent Erstattung der Arbeitgeberaufwendungen bei 2,8 Prozent
    • 60 Prozent Erstattung der Arbeitgeberaufwendungen bei 2,2 Prozent

    Sofern Sie sich für den ermäßigten Umlagesatz entscheiden, geben Sie uns bitte Bescheid. Am besten direkt schriftlich per E-Mail, Post oder Fax.

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    Als besonderen Service zur U1 bietet Ihnen die BIG einen Online-Rechner, mit dem Sie direkt hier im Internet feststellen können, ob Ihr Betrieb zur Teilnahme verpflichtet ist oder nicht.

    Wie wird der Arbeitgeber bei Mutterschaft finanziell abgesichert?

    Auch der Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgeltes bei Mutterschaft bzw. Beschäftigungsverbot einer Arbeitnehmerin kann zu einem wirtschaftlichen Risiko für den Arbeitgeber werden. Die Arbeitskraft fällt aus und dennoch ist das Entgelt fortzuzahlen. Daher ist die Lohnfortzahlungsversicherung U2 für alle Arbeitgeber verpflichtend. Der Umlagesatz U2 liegt bei 0,4 Prozent.

    Bemessung der Umlage

    Die Umlage berechnet sich entsprechend § 7 Abs. 2 AAG aus den Arbeitsentgelten, nach denen die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung für die im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer, Arbeitnehmerinnen und Auszubildenden bemessen werden oder bei Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung zu bemessen wären. Bitte entnehmen Sie weitere Hinweise zum Erstattungsverfahren aus der Satzung.

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