Minijob-Check

    Studenten und Nebenverdiener, die bis zu 450 Euro verdienen, fallen unter die Minijob-Regelung und müssen keine Abgaben zahlen.

    Wer zwischen 450,01 Euro und 850,00 Euro verdient, fällt in die sogenannte Gleitzone, in der die Sozialbeiträge gestaffelt bis zu maximal 21 Prozent, fällig werden. Der Arbeitgeberbeitrag hingegen bleibt unverändert. Mit unserem Minijob-Check prüfen Sie, ob die Beschäftigung als kurzfristige Beschäftigung gilt und welche Sozialabgaben damit verbunden sind.

    Was ist eine kurzfristige Beschäftigung?
    Eine kurzfristige Beschäftigung liegt grundsätzlich nicht vor, wenn diese berufsmäßig ausgeübt wird. Dies ist z.B. der Fall, wenn die Beschäftigung neben dem Bezug von Leistungen des Arbeitsamtes ausgeübt wird. Mit Einführung des Mindestlohns ab dem 1. Januar 2015 wurden auch die Höchstgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen ausgeweitet. Die bis zum 31. Dezember 2014 geltenden Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen von zwei Monaten oder 50 Arbeitstagen, innerhalb eines Kalenderjahres, werden auf drei Monate oder 70 Arbeitstage angehoben. Die Regelung ist auf vier Jahre -bis zum 31. Dezember 2018- begrenzt.

    Telefonische Auskunft gibt die Knappschaft als zentrale Einzugsstelle unter der Hotline 01801.200504 (Festnetzpreis 3,9 ct/Min, andere Gebühren aus Mobilfunknetzen möglich) oder 0355.290270799.

    Zum Seitenanfang