Frau liest einen Brief

Impfreihenfolge - 3 Stufen

Bei der Impfung gegen Coronaviren wird in einer bestimmten Reihenfolge geimpft. Hochaltrige und gesundheitlich gefährdete Menschen sind zuerst dran. In der aktuellen Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit gibt es drei Impfstufen, nach denen Menschen priorisiert zur Impfung gegen Coronaviren eingeladen werden. Erfahren Sie hier mehr!

Impfstufen und -reihenfolgen

  • Menschen, ab 80 Jahren.
  • Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen gepflegt und/oder betreut werden.
  • Beschäftigte in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen.
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Risiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind. Insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten und als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung.
  • Beschäftigte, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Die Inhalte stammen auszugsweise aus der Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 24. Februar 2021.

  • Menschen, ab 70 Jahren.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (ab 70 Jahren oder entsprechend vorerkrankt).
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer schwangeren Frau.
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Risiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Testzentren.
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind.
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind.

Gleiches gilt für Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, zum Beispiel:

  • bei Trisomie 21,
  • nach Organtransplantation,
  • bei Demenz oder geistiger Behinderung oder schwerer psychiatrischer Erkrankung
  • bei malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
  • bei interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
  • Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%)
  • Leberzirrhose oder andere chronische Lebererkrankung
  • chronischer Nierenerkrankung
  • Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Die Inhalte stammen auszugsweise aus der Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 24. Februar 2021.

  • Menschen, ab 60 Jahren.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (ab 60 Jahren oder entsprechend vorerkrankt).
  • Beschäftigte, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind.
  • Berufstätige, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen.
  • Personal, das in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Risiko in Bezug auf das Coronavirus tätig ist, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut.
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind.
  • Menschen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind.

Gleiches gilt für Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, zum Beispiel bei:

  • behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt.
  • Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologischen Erkrankungen.
  • Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie.
  • zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung.
  • Asthma bronchiale.
  • chronisch entzündlicher Darmerkrankung.
  • Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%),
  • Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
  • Menschen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.

Die Inhalte stammen auszugsweise aus der Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 24. Februar 2021.