Versichertenkarte der BIG

Versichertenkarte

Ihre Versichertenkarte ist Ihre Eintrittskarte für das gesamte gesetzliche Leistungsspektrum bei Ärzten und Krankenhäusern. Ihr integriertes Foto weist Sie eindeutig als Karteninhaber aus und schützt so vor Missbrauch. Nur bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren und pflegebedürftigen Personen wird kein Foto integriert. Auf dem Chip sind Ihre Versichertendaten gespeichert. Bitte nutzen Sie bei Arztbesuchen Ihre aktuelle Versichertenkarte mit dem Kürzel G2 und G2.1.

Aktuelle Versichertenkarte G2 und G2.1

Aktuell erhalten alle Versicherten die neue Generation der eGK – erkennbar an dem Kürzel G2 oder bzw. G2.1 oben rechts auf der Karte. In Kombination mit dem passenden Lesegerät des Arztes kann dann direkt online z. B. die Adresse aktualisiert werden.

Digitales Foto für Ihre Versichertenkarte hochladen

Hier können Sie Ihr Foto für die Versichertenkarte hochladen. Dazu benötigen Sie Ihre Versichertennummer der BIG oder Ihre Rentenversicherungsnummer.

Fragen zum Thema

Auf dem Mikroprozessorchip auf der Karte können Daten gespeichert und übertragen werden. Durch das Foto des Versicherten kann der Karteninhaber schnell und eindeutig identifiziert werden.

Wenn uns Ihr Foto vorliegt und Sie bei der BIG versichert sind, versorgen wir Sie schnellstmöglich mit einer Versichertenkarte. Im Schnitt dauert das 2-3 Wochen.

Manchmal funktioniert die Versichertenkarte in der Arztpraxis nicht. Oft liegt das daran, dass Sie nicht Ihre aktuellste Karte verwenden. Haben Sie in der letzten Zeit eine Versichertenkarte von der BIG bekommen? Dann nutzen Sie unbedingt immer diese neueste Karte, um technische Fehler zu vermeiden. Am besten, Sie vernichten die alte Versichertenkarte, auch unabhängig vom Gültigkeitsdatum auf der Karte.

Wenn Sie mehrere Versichertenkarten von der BIG haben, schauen Sie bitte auf der Rückseite nach der „Kennnummer der Karte“. Die richtige Karte trägt immer die höchste Nummer.

Oder haben sich Ihre Daten in der letzten Zeit geändert? Sind Sie zum Beispiel umgezogen? Dann melden Sie sich bitte bei uns, damit wir Ihre Daten aktualisieren können. Eine neue Karte brauchen Sie bei einem Umzug nicht.

Oder ändern Sie Ihre Adresse unkompliziert in meineBIG:

 

Dann melden Sie sich bitte bei uns, damit wir Ihre Daten aktualisieren können. Eine neue Karte benötigen Sie nicht: Ihre aktuelle Versichertenkarte wird bei Ihrem nächsten Arzttermin in der Praxis mit der neuen Adresse aktualisiert. Das spart Kosten und schont die Umwelt.

Sollte die Aktualisierung in der Praxis nicht funktionieren – weil das System bei dem Arzt nicht dem neuesten Standard entspricht – sprechen Sie uns an, wir schicken Ihnen dann eine neue Karte zu.

Aktuell werden auf der Versichertenkarte nur Daten gespeichert:

  • Vor- und Nachname, Geschlecht, Geburtsdatum, private Adresse
  • Versicherungsnummer und -status (z. B. Mitglied, mitversichertes Familienmitglied, Rentner)
  • Krankenkasse und Kassennummer
  • Gültigkeit der Karte
  • Aktuelle Versicherungszeit
  • Abrechnungsinformationen (z. B. KV-Bezirk)
  • Zuzahlungsstatus (Funktion noch nicht aktiv)
  • Leistungsruhen (Funktion noch nicht aktiv)
  • Kostenerstattungsstatus (Funktion noch nicht aktiv)
  • Selektivverträge (Funktion noch nicht aktiv)

Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten bei sensiblen Anwendungen ist die Karte mit einer PIN (Persönlichen-Indentifikations-Nummer) gesichert. Mit dieser PIN können Sie zukünftig zum Beispiel spezielle Funktionen des eRezepts nutzen.

Die Daten sollen durch die eGK besonders geschützt sein, so sieht es das Patientendaten-Schutz-Gesetz vor. Daher darf auch die PIN nicht einfach per Post verschickt werden, sondern nur zugestellt werden, wenn der Nutzer sich identifiziert hat. Aktuell können wir unseren Versicherten die PIN nur zukommen lassen, wenn Sie die elektronische Patientenakte einrichten und in diesem Zuge den Identifikationsprozess (z. B. Post-Ident) durchlaufen haben. Anfang 2022 werden voraussichtlich weitere Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Über die heutigen Einsatzmöglichkeiten hinaus befinden sich weitere Anwendungen in Vorbereitung und werden ab 2020 in den ersten Regionen testweise eingeführt.

Neben der Einführung des eRezepts werden im Laufen der nächsten Jahre diverse weitere Funktionen und Anwendungen eingeführt. Jedoch werden diese überwiegend in die elektronische Patientenakte integriert, sodass die Karte lediglich nur noch als Schlüssel dient.

Zum Einlesen einiger administrativer Daten wie etwa Name und Adresse sind keine zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. 

Der Zugriff auf sensible Daten ist jedoch durch ein strenges Sicherheitssystem (Zwei-Schlüssel-Prinzip) geschützt. Dies sorgt dafür, dass ohne Einwilligung des Versicherten niemand auf die medizinischen Daten seiner Gesundheitskarte zugreifen kann. Seine Einwilligung für den Datenzugriff auf die freiwilligen Anwendungen gibt der Versicherte mit der Gesundheitskarte und einer Geheimnummer (PIN). Ärzte, Zahnärzte und Apotheker müssen sich ebenfalls gegenüber dem System identifizieren: mit ihrem elektronischen Heilberufsausweis (HBA). Er enthält ihre elektronische Unterschrift (Signatur) und ist damit der zweite zentrale Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Erst wenn die Gesundheitskarte des Versicherten und der HBA des Arztes oder Apothekers in das Kartenlesegerät eingegeben werden, kann der Versicherte durch Eingabe der PIN Einsicht in seine Gesundheitsdaten geben.

Jeder Versicherte bekommt eine eigene Karte mit seinem Foto. Kinder unter 15 Jahren und Versicherte, die aus gesundheitlichen Gründen kein Foto einreichen können, erhalten eine Karte ohne Lichtbild.

Alle Daten werden nach den aktuellen Sicherheitsstandards des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verarbeitet.
Außerdem wird jeder Zugriff auf Daten der neuen Gesundheitskarte protokolliert. Dabei werden die letzten 50 Zugriffe auf die Daten des Versicherten gespeichert. Damit ist auch jeder (unwahrscheinliche) Missbrauch dokumentiert und kann strafrechtlich verfolgt werden. Für die Karte gelten moderne Verschlüsselungstechniken. Sie verhindern, dass Unberechtigte an die sensiblen Gesundheitsinformationen kommen. Die Daten des Versicherten werden des Weiteren durch das Zwei-Schlüssel-Prinzip und die Geheimnummer (PIN) des Versicherten gut geschützt.

Als gesetzliche Krankenkasse sind wir gesetzlich verpflichtet, die eGK einzuführen und unsere Versicherten mit der neuen Karte zu versorgen. Dies geschieht auf Basis des Paragraphen 291a SGB V und der Vorgaben aus dem GKV-Finanzierungsgesetz (GKVFinG) vom 01.01.2011.

Melden Sie sich einfach bei unserem kostenlosen 24h-Direktservice 0800.5456 5456 oder beantragen Sie eine neue Karte in „meine BIG“.

Falls ein Arztbesuch ansteht, bevor Sie Ihre neue Karte haben, benötigt der Arzt einen Abrechnungsschein. Auch diesen Nachweis bestellen Sie über unseren 24h-Direktservice. Wir schicken Ihnen oder der Arztpraxis den Abrechnungsschein dann per E-Mail oder Fax.  

Haben Sie eine neue Versichertenkarte bekommen, vernichten Sie bitte Ihre alte Karte einfach, indem Sie sie durchschneiden (möglichst durch den Chip) und entsorgen.

Die Kosten für die Erstellung eines Fotos für die eGK erstatten wir nicht. Genau wie bei anderen Ausweisen mit Foto tragen Sie die Kosten selbst. Sie können auch ein Bild mit dem Smartphone machen und es über das Upload-Tool hochladen.

Wenn Sie ein neues Foto machen lassen, achten Sie bitte darauf, dass
 

  • Sie gerade in die Kamera blicken,
  • Ihr Gesicht zentriert, klar und scharf abgebildet ist,
  • die Farben natürlich wiedergegeben werden,
  • der Bildhintergrund einen deutlichen Kontrast zu Gesicht und Haaren bildet,
  • Ihre Augen geöffnet und nicht durch Haare oder Brille verdeckt sind,
  • auf dem Bild keine weiteren Personen oder Gegenstände zu sehen sind,
  • Ihr Gesicht auch dann ganz zu erkennen ist, wenn Sie eine Kopfbedeckung tragen.

Die Bildgröße sollte mindestens 30 mm x 40 mm betragen.

Wenn Sie Ihr Bild über unsere Homepage hochladen möchten, können sie folgende Dateiformate nutzen: JPG-, TIFF-, PNG- oder BMP-Dateien. Wir benötigen eine Bildgröße von mindestens 224 x 283 Pixel. Die maximale Dateigröße beträgt 2 MB.

Sie können gerne entsprechend der Vorgaben zurechtgeschnittene Fotos verwenden, es müssen nicht zwangsläufig Passfotos vom Fotografen genommen werden.

Wir speichern Ihr Foto in der Software d3 als JPEG. Es wird lediglich die Bilddatei gespeichert. Biometrische Daten archivieren wir nicht. 

Damit wir Ihnen schnell eine neue Karte ausstellen können, sollte Ihre einmal verloren gehen, speichern wir Ihr Bild circa 10 Jahre lang. Dann bitten wir Sie, ein neues Foto hochzuladen.

Unsere Service-Hotline zur elektronischen Gesundheitskarte erreichen Sie kostenlos unter 0800.5456 5456.

Wenn Sie uns zum Beispiel Ihre neue Adresse durchgeben, ändern wir sie im System der BIG. Von dort aus werden die Daten gesichert in die sogenannte Telematik-Infrastruktur (TI) übertragen. Gehen Sie dann mit Ihrer Karte zum Arzt, Zahnarzt, Apotheker oder in ein Krankenhaus, werden die Daten beim Einlesen auf der Karte aktualisiert.

Das funktioniert automatisch, wenn der Arzt, Zahnarzt, Apotheker oder das Krankenhaus an die Telematik-Infrastruktur angebunden sind – was bei den meisten Ärzten und Zahnärzten der Fall ist. Apotheker und Krankenhäuser werden bis Ende 2021 entsprechend angebunden.

Wichtig für Sie: In der Arzt- oder Zahnarztpraxis können Ihre Adresse oder andere Daten nicht geändert werden.