Die BIG gründet Krisenstab: Party rund ums U und BIGtalk abgesagt

Person hält einen Test auf Coronavirus in der Hand

DORTMUND. Aufgrund der angespannten Lage in Sachen Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich BIG direkt gesund entschieden, mehrere Veranstaltungen abzusagen. 

„Als Krankenkasse haben wir eine besondere Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitmenschen. Ich sehe uns in der Pflicht, jede Möglichkeit zu nutzen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Daher sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch der Bevölkerung momentan alle Veranstaltungen absagen", sagt Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG.

Krisenstab gebildet

Die BIG hat zwischenzeitlich einen Corona-Krisenstab eingerichtet. Dieser beschäftigt sich mit den verschiedensten Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Bevölkerung. So wird den Mitarbeitern verstärkt die Möglichkeit geboten, im Homeoffice zu arbeiten. Dienstreisen und Sitzungen, insbesondere abteilungsübergreifend, sollen möglichst vermieden werden.

Aufgrund der jüngsten Empfehlungen des Robert-Kochs-Instituts hat der Krisenstab eine weitere Entscheidung getroffen: Vorsorglich werden alle Mitarbeiter, die sich aktuell in einem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannten Risikogebiet befinden, bereits aus diesem zurückgekehrt sind oder demnächst aus diesem zurückreisen, ab dem Datum der Rückkehr nach Deutschland für 14 Tage – Dauer der Inkubationszeit - bezahlt von der Arbeit freigestellt.

Ausstellungshalle wird gesperrt, Kundencenter geschlossen

Darüber hinaus wurde das Verwaltungsgebäude in Dortmund vorübergehend für unangemeldete Besucher, Kunden und Versicherte geschlossen. Die Ausstellungshalle ist für die Öffentlichkeit gesperrt. In der BIGgallery stellen vier heimische Künstlerverbände im Wechsel aus. „Das ist eine sehr gute Entscheidung der BIG. Wir haben vollstes Verständnis dafür und hoffen, dass diese Krise bald vorbei ist“, so Günter Rückert, Sprecher der Dortmunder Künstlerverbände.

Die Kundencenter der BIG in Dortmund, Köln, Düsseldorf, München und Hamburg werden für externe Besucher geschlossen. Über die Online-Geschäftsstelle „meineBIG“ sowie per Telefon, E-Mail, Chat, Chatbot oder Fax ist die BIG für ihre Versicherten wie immer rund um die Uhr erreichbar.

Unsere Experten der Medical:Contact sind für Sie rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer: 0800-140 554 130 290 erreichbar.

Großes Verständnis für Absagen

„Insgesamt stoßen wir mit unseren Entscheidungen bei allen Beteiligten auf großes Verständnis, obwohl damit für den einen oder anderen große finanzielle Einbußen einhergehen“, so Peter Kaetsch. Für alle gilt laut Kaetsch die Zusage: „Die Veranstaltungen werden nachgeholt, sobald sich die Lage beruhigt. Wir hoffen, dass wir mit unseren Maßnahmen einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Virus möglichst langsam verbreitet.“

Geschwindigkeit der Virusausbreitung möglichst verlangsamen

Denn entscheidend für die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Virus ist die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen jeweils verdoppeln. Je langsamer dieses geschieht, umso besser kann das Gesundheitssystem darauf reagieren. „Wenn sich nicht zu viele Menschen gleichzeitig anstecken, gibt es auch nicht so viele Schwererkrankte. Dann können sich die Ärzte besser um jeden einzelnen Patienten kümmern und es stehen genügend Krankenhausbetten zur Verfügung“, so Peter Kaetsch. Jeder Einzelne könne mit seinem Verhalten dazu beitragen, dass die Zeitspanne der Verdoppelung der Infizierten möglichst gestreckt wird: regelmäßiges und gründliches Händewaschen, richtiges Husten und Niesen, Abstand zu Erkrankten und Menschenansammlungen halten.       

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