Läufer auf Straße

Laufen: Tipps zum Volkssport Nr. 1 - Die richtige Laufhaltung

Schnell oder langsam, große oder kleine Schritte, und wie hält man eigentlich die Arme? Laufen ist nicht gleich Laufen. Zwar fügt sich manches ganz natürlich, wenn man erst einmal losläuft – jeder Läufer hat seinen persönlichen Lieblingsstil. Aber: Wenn Sie aus Ihren Läufen mehr herausholen möchten, kann Ihnen eine verbesserte Körperhaltung dabei helfen. Niklas Pospiech von bunert Events – Ausrichter von beliebten Lauf-Events wie den City Trails oder den SOLO Runs – weiß, worauf es dabei ankommt.

Die richtige Körperhaltung kann Ihnen dabei helfen, beim Laufen mit weniger Kraft das gleiche Tempo zu erzielen. Aber, so erklärt Niklas Pospiech: „Eine gute Körperhaltung kann auch Verletzungen vermeiden und Überlastungen vorbeugen.“

Zu den typischen Haltungsfehlern beim Laufen zählen laut Pospiech z. B.:

  • zu große Schritte
  • Arme und Schultern verkrampfen
  • Arme werden nicht aktiv eingesetzt
  • Blick ist nach unten gerichtet

Worauf können Läufer bei ihrer Körperhaltung besonders achten?

„Als Laufeinsteiger ist es am besten, zunächst nicht darüber nachzudenken. Der Körper macht in der Regel vieles von allein richtig – und wenn man versucht, auf die Haltung zu achten, verkrampft man eventuell. Zu Beginn ist ein Wechsel aus Laufen und Walken zu empfehlen, also z. B. eine Minute laufen, eine Minute walken“, so Pospiech. „Hat man dann etwas mehr Sicherheit, kann man folgende Dinge bewusster steuern: kurze Schrittlänge, eine entspannte, aufrechte Haltung des Oberkörpers, eine neutrale Kopfhaltung mit Blick nach vorn, die Arme schwingen aktiv mit – am besten machen Sie eine lockere Faust.“

Abgesehen vom regelmäßigen, bewussten Laufen können Sie mit speziellen Übungen Ihre Technik verbessern sowie Beine und Fußkraft stärken. Das sogenannte Lauf-ABC finden Sie zum Beispiel auf leichtathletik.de.