Speziell für Vaperinnen und Vaper: So gelingt dir der Ausstieg aus dem Dampfen

Letzte Aktualisierung: 29. Dezember 2025Lesezeit: 2 Minuten
E-Zigaretten wirken auf viele zunächst weniger schädlich als klassische Zigaretten – doch auch sie enthalten häufig Nikotin und können zur Abhängigkeit führen. Wenn du mit dem Vapen aufhören willst, gelten viele Tipps des Rauchstopps – aber einige Besonderheiten solltest du beachten:
Frau am Esstisch isst Trauben

Einige Besonderheiten, wenn du aufhören willst zu vapen

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    Achte auf den Nikotingehalt deines Liquids

    Viele Liquids enthalten Nikotin in unterschiedlichen Stärken. Ein schrittweiser Ausstieg über Nikotinreduktion kann sinnvoll sein – aber nicht jeder braucht das. Überlege:
    • Kannst du sofort ganz aufhören (kalter Entzug)?
    • Oder hilft dir ein stufenweiser Umstieg auf nikotinfreie Liquids?
    Wichtig: Auch nikotinfreie E-Zigaretten können durch das Ritual zur Gewohnheit werden.
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    Identifiziere dein Dampfverhalten

    Beim Vapen „zieht“ man oft deutlich häufiger – manchmal automatisch, ohne es zu merken. Beobachte:
    • Wie oft greifst du zum Vape?
    • In welchen Situationen (z. B. Langeweile, Arbeit, Filme schauen)?
    • Wie viele Züge sind es täglich?
    Ein Dampf-Tagebuch kann helfen, Muster zu erkennen.
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    Kenne deine Gewohnheitsfallen

    Das Dampfen ist oft fest in Alltagssituationen eingebaut – z. B. im Auto, beim Arbeiten am PC oder beim Chillen mit Freunden. Nimm dir eine Woche lang jeden Tag eine solche Situation vor und übe eine neue, gesündere Alternative ein.
    Trigger erkennen und rauchfrei bleiben!
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    Achte auf deine Hände und deinen Mund

    E-Zigaretten beschäftigen die Hände und sorgen für ein sensorisches Erlebnis im Mund – ähnlich wie das Snacken. Gute Alternativen:
    • Kaugummi oder zuckerfreie Bonbons
    • Trinkhalm in Wasserflasche (Handbewegung!)
    • Stressbälle oder „Fidget Toys“
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    Reduziere Trigger in deinem Umfeld

    • Entferne Vape-Geräte aus deinem Sichtfeld.
    • Lösche Shops oder Vape-Influencer aus sozialen Medien.
    • Mach dein Zuhause zu einer vape-freien Zone.
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    Nutze Technik bewusst

    Es gibt Rauchfrei-Kurse als Präventionskurse oder als so genannte „Digitale Gesundheitsanwendungen“ (Diga) – also Apps. Schau dir an, welche Form für dich passt und nutze diese Möglichkeiten der Unterstützung.
    Präventionskurse finden
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    Informiere dich über gesundheitliche Auswirkungen

    Auch wenn das Dampfen oft als „harmloser“ gilt: Studien zeigen, dass es gesundheitliche Risiken gibt – etwa für die Lunge und das Herz-Kreislauf-System. Wenn du deinen Körper entlasten willst, ist vape-frei sein ein guter Schritt.
    Vapen: Wie gefährlich sind E-Zigaretten wirklich
Verfasst von
BIG Redaktion

Die BIG-Gesundheitsredaktion verbindet journalistisches Know-how mit medizinischem und kommunikativen Fachwissen.