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Was sind Trigger und warum wirken sie so stark?
Trigger sind Auslöser, die deinem Gehirn signalisieren: „Jetzt wäre Rauchen oder Vapen dran.“ Sie entstehen durch Wiederholung und Verknüpfung – oft über Jahre.
Wichtig zu wissen:
- Trigger wirken automatisch, ohne bewusste Entscheidung.
- Sie aktivieren das Belohnungssystem im Gehirn.
- Sie haben mehr mit Gewohnheit als mit echter Abhängigkeit zu tun.
- Deshalb fühlen sich Rückfälle oft „plötzlich“ an – sind aber meist vorhersehbar.
Die häufigsten Trigger und was dahintersteckt
Zigaretten & Vapes: gleiche Trigger, andere Dynamik
Für das Gehirn macht es kaum einen Unterschied, ob Zigarette oder Vape: Nikotin wirkt gleich auf das Belohnungssystem und Trigger werden gleich gelernt.
Besonderheit beim Vapen: geringere Hemmschwelle, häufigere Züge, mehr „Nebenbei-Trigger“. Das führt oft zu stärkeren Automatismen, nicht zu geringerer Abhängigkeit.
Trigger entschärfen
Trigger verlieren ihre Macht, wenn du sie kennst!
Soforthilfe: Was tun bei akutem Trigger?
90-Sekunden-Regel
Cravings sind kurz. Bleib stehen, atme – es ebbt ab.4–6–8-Atemtechnik
4 Sekunden einatmen, 6 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen5-4-3-2-1-Reset
Benennen, was du siehst, hörst, fühlst – bringt dich aus dem Autopiloten.Hände beschäftigen
Kneten, Tippen, Wasser trinken, Stretching.Dein „Warum“ sichtbar machen
Notiz, Screenshot oder Satz: „Ich will frei atmen. Ich will frei leben.“
Quellen
- WHO: Tobacco Dependence:Zum Artikle der WHO
- BZgA: Rauchmuster erkennen:Zum Beitrag
Verfasst von
BIG-Redaktion
Medizinisch geprüft von Vita Health Media
