Psychotherapie – Wenn die Seele erkrankt

    Was tun, wenn die Seele erkrankt und Ängste, Depressionen oder Zwänge den Alltag zur Tortur werden lassen? Als BIG-Mitglied haben Sie Anspruch auf eine Psychotherapie, soweit und solange eine seelische Erkrankung vorliegt und die Behandlung der Heilung oder der Besserung dieser Krankheit dient.

    Diese Behandlungsverfahren sind für die Psychotherapie zugelassen:

    • analytische Psychotherapie
    • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
    • Verhaltenstherapie

    Verschiedene Therapieformen

    Ob Kurzzeit- oder Langzeittherapie, Einzel- oder Gruppentherapie – je nach Erscheinungsbild und Schwere der Erkrankung können sich bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen verschiedene Behandlungsverfahren anbieten. Sie erhalten genau die Hilfe, die Sie benötigen.

    Fragen zum Thema

    Was fällt unter "seelische Erkrankung"?

    Seelische Erkrankungen sind äußerst vielfältig. Dazu zählen vornehmlich Ängste, Depressionen, Ess-Störungen, Süchte und Zwänge sowie Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Als seelische Krankheit gilt auch eine geistige oder seelische Behinderung, bei der Rehabilitationsmaßnahmen notwendig sind.

    Wer übernimmt die Behandlung?

    Die Behandlung kann von psychologischen Psychotherapeuten und psychotherapeutisch tätigen Ärzten (Ärzte mit psychotherapeutischer Zusatzbezeichnung) durchgeführt werden.

    Welche Behandlungen sind zugelassen?

    Folgende zugelassene Behandlungsverfahren sind möglich:

    • analytische Psychotherapie
    • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
    • Verhaltenstherapie

    Therapien, die ausschließlich für die berufliche Anpassung oder zur Berufsförderung bestimmt sind, übernimmt die BIG nicht. Auch Erziehungsberatung, Sexualberatung, körperbezogene Therapieverfahren, darstellende Gestaltungstherapie sowie heilpädagogische oder ähnliche Maßnahmen zahlt die BIG nicht.

    Kann ich meinen Therapeuten frei wählen?

    Sie haben grundsätzlich die freie Wahl unter allen kassenärztlich zugelassenen Ärzten und Psychotherapeuten. Sie können den Therapeuten ohne vorherigen Arztbesuch aufsuchen.

    Wie geht es weiter?

    Nach zwei bis vier Sitzungen (probatorische Sitzungen) stellt der Therapeut die Diagnose. Sie können in der Zeit prüfen, ob eine vertrauensvolle Beziehung zu dem Therapeuten möglich ist. Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, müssen Sie einen Arzt, z. B. Ihren Hausarzt, aufsuchen, um zu klären, ob eventuell eine körperliche Erkrankung vorliegt, die zusätzlich medizinisch zu behandeln ist. Das anschließende Antrags- und Genehmigungsverfahren wickelt der Psychotherapeut direkt mit der BIG ab.

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