Gerät für Strahlentherapie.

Strahlentherapie "Cyberknife" bei Tumorerkrankungen

Die radiochirurgische Behandlung mit dem Cyberknife-Gerät ermöglicht eine innovative, schonende und vor allem zeitsparende Behandlung vieler Tumorerkrankungen.

Das Gerät kombiniert ein hochpräzises Bildführungssystem mit einem robotergesteuerten Linearbeschleuniger. Dadurch ist eine millimetergenaue Bestrahlung des Tumorgewebes möglich. Da die Behandlung den Patienten nur minimal beeinträchtigt, kann sie ambulant durchgeführt werden.

Eine Narkose, ein Krankenhausaufenthalt, eine Anschlussheilbehandlung oder eine Rehabilitation können so vermieden werden.

Cyberknife Behandlung

  1. Überweisung in ein Cyberknife Zentrum: Alle vertragsärztlich niedergelassenen Haus- und Fachärzte können Versicherte an die teilnehmenden Zentren überweisen. Cyberknife-Zentren gibt es in Berlin, Erfurt, Frankfurt, Göppingen, Güstrow, Hamburg, Köln, München, Soest und Villingen-Schwenningen.
  2. Teilnahmeerklärung unterzeichnen: Voraussetzung für die Teilnahme ist neben der ärztlichen Anweisung die Unterzeichnung der Teilnahmeerklärung zur besonderen Versorgung in einem Cyberknife-Zentrum.

Für wen kommt die Cyberknife Behandlung in Frage?

Die Therapieempfehlung für die Cyberknife-Behandlung wird in einem speziellen Tumorboard getroffen. Es besteht aus Fachärzten unterschiedlicher medizinischer Disziplinen. Angewendet wird die Cyberknife-Technologie nach strengen medizinischen Kriterien und unter Berücksichtigung wichtiger individueller Faktoren durch spezialisierte Fachärzte für Strahlentherapie.