Umbau der Wohnung

    Damit die Pflege in den eigenen vier Wänden möglich ist, muss oft etwas an der Wohnung umgebaut werden – wie z. B. ein behindertengerechtes Badezimmer, Türverbreiterungen oder ein Treppenlift. Auch fest installierte Rampen, die Beseitigung von Stolperfallen und die Absenkung des Briefkastens auf Greifhöhe bei Rollstuhlfahrern machen das Leben leichter.

    Diese sogenannten „Wohnumfeldverbesserungen“ bezuschusst die BIG mit bis zu 4.000,00 Euro pro Maßnahme, wenn die folgenden drei Bedingungen erfüllt sind:

    • Die Pflege zu Hause wird dadurch erst ermöglicht,
    • die Pflege zu Hause wird dadurch erheblich erleichtert und
    • der Pflegebedürftige kann dadurch möglichst selbstständig leben.

    Kontakt zur BIG aufnehmen

    Um eine Wohnumfeldverbesserung zu beantragen, müssen Sie zunächst Kontakt mit uns aufnehmen. Wir beraten Sie gerne.

    Den medizinischen Dienst beauftragen

    Der medizinische Dienst kommt vor Ort vorbei und prüft die Pflegenotwendigkeit und ob ein Umbau gerechtfertigt ist. Der medizinische Dienst erstellt ein Gutachten. Eine ärztliche Verordnung ist nicht notwendig.

    Gutachten und Kostenvoranschlag einreichen

    Reichen Sie bitte das Gutachten und einen Kostenvoranschlag für die geplanten Umbaumaßnahmen ein.

    Prüfung durch die BIG

    Die BIG prüft das Gutachten, und ob ggf. ein anderer Kostenträger in Frage kommt, bspw. Rentenversicherungsträger oder Unfallversicherung.

    Gehnehmigung und Kostenerstattung

    Nachdem wir Ihr Gutachten geprüft haben, genehmigen wir den Antrag. Bevor wir Ihnen die Kosten erstatten können, müssen Sie uns die Rechnung für den Umbau einreichen.

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