Lungenkrebs-Früherkennung: Ein Check gibt Sicherheit.

Lungenkrebs bleibt oft lange unbemerkt. Viele Menschen spüren erst etwas, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Die neue Lungenkrebs-Früherkennung seit dem 1. April 2026 setzt früher an: Mit einem speziellen CT kann die Lunge untersucht werden bevor Beschwerden auftreten.

Inhalt

Warum ist die Lungenkrebs-Früherkennung wichtig?

Lungenkrebs früh zu erkennen, kann einen großen Unterschied machen. Wichtig zur Einordnung: Nicht jeder auffällige Befund bedeutet gleich Krebs. Oft sind weitere Untersuchungen nötig, um Klarheit zu bekommen. Die Untersuchung kann:

  • Veränderungen in der Lunge früh sichtbar machen
  • die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung verbessern
  • Ihnen mehr Sicherheit im Alltag geben

Wer kann die Lungenkrebs-Vorsorge nutzen?

Die Lungenkrebs-Früherkennung richtet sich an Menschen mit erhöhtem Risiko. Wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie die Untersuchung einmal pro Jahr nutzen. Sie können teilnehmen, wenn Sie:

  • zwischen 50 und 75 Jahre alt sind
  • über viele Jahre geraucht haben
  • ein Rauchverhalten haben, das bestimmte medizinische Kriterien erfüllt

Wie funktioniert die Lungenkrebs-Früherkennung?

Bei der Vorsorge wird ein sogenanntes Niedrigdosis-CT der Lunge eingesetzt, das schon sehr kleine Veränderungen in der Lunge sichtbar machen kann. Die Vorteile sind:

  • eine schmerzfreie Untersuchung
  • sie dauert nur wenige Minuten
  • die Strahlenbelastung ist gering

Ablauf des CT-Screenings der Lunge

Die Lungenkrebs-Früherkennung folgt einem klaren Ablauf:

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    1. Ärztliches Gespräch und Aufklärung

    Im Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ärztin klären Sie, ob das Screening für Sie sinnvoll ist. Sie erhalten alle wichtigen Informationen zu Vorteilen und möglichen Risiken.
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    2. Überweisung zur Radiologie und Durchführung

    Sie bekommen einen Termin für die CT-Untersuchung und die Aufnahme Ihrer Lunge mit einem niedrigdosis-CT wird durchgeführt.
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    3. Auswertung und Besprechung

    Die Bilder werden sorgfältig geprüft, bei Bedarf auch durch eine zweite ärztliche Einschätzung. Sie erfahren, was die Untersuchung ergeben hat und wie es weitergeht.

Neue Vorsorge-Leistung: Lungenkrebs-Früherkennung

Die Lungenkrebs-Früherkennung ist ab April 2026 Teil der gesetzlichen Vorsorge. Das Angebot wird schrittweise aufgebaut. Das heißt: Es kann sein, dass Sie nicht sofort überall einen Termin bekommen.

Gibt es Risiken beim Lungenkrebs-Screening?

Ja, auch das gehört zur ehrlichen Vorsorge dazu. Deshalb ist das ärztliche Gespräch vorab besonders wichtig. Mögliche Risiken sind:

  • eine geringe Strahlenbelastung durch das CT
  • auffällige Befunde, die sich später als unbedenklich herausstellen

Häufige Fragen zur Lungenkrebs-Früherkennung