Vollnarkose beim Zahnarzt

    Eine Vollnarkose beim Zahnarzt kann nur bei bestimmten Indikationen von der Krankenkasse übernommen werden.

    Kostenübernahme Vollnarkose

    Bei den folgenden Indikationen kann die Vollnarkose von der Krankenkasse übernommen werden:

    • Patienten, die schwere, ärztlich anerkannte Angstreaktionen haben und deshalb nicht unter örtlicher Betäubung behandelt werden können. Die Entscheidung darüber kann nur der behandelnde Zahnarzt/Anästhesist vor Ort treffen.
    • Kinder unter 12 Jahren, die unter örtlicher Betäubung nicht behandelt werden können.
    • Patienten, bei denen Beruhigungsmittel oder örtliche Betäubungsmittel wegen einer organischen Erkrankung oder Allergie nicht eingesetzt werden dürfen.
    • Patienten, die wegen einer geistigen Behinderung oder schweren Bewegungsstörungen eine Vollnarkose benötigen.

    Weisheitszähne

    Die Entfernung der vier Weisheitszähne kann schrittweise mit jeweils örtlicher Betäubung erfolgen. Wünscht der Patient, alle vier Zähne in einer Sitzung unter Vollnarkose entfernen zu lassen, so ist es eine "Wunschleistung", die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden darf.

    Vergessen darf man dabei auch nicht, dass eine Vollnarkose, gerade bei Kindern, immer auch ein erhöhtes Risiko darstellt.

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