BIG direkt gesund
Jägersprünge zeigen, wie es um die Kondition bestellt ist

BIG direkt gesund fördert mit Projekt „Ich bleib‘ fit“ Spaß am Sport

DORTMUND. Aus dem Stand einen Weitsprung starten oder im Sitzen mit durchgestreckten Knien die Füße mit den Händen erreichen – gar nicht so leicht, selbst in jungen Jahren. Das erfuhren am Mittwoch,15. September 2021, circa 180 Schülerinnen und Schüler des Robert-Schuman-Berufskollegs beim Gesundheitstag „Ich bleib‘ fit“ in der Eventhalle der BIG direkt gesund. Die Krankenkasse fördert seit 2017 das Projekt, das junge Menschen zu mehr Bewegung motivieren will. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern unterhaltsam und motivierend. Der Tag war zugleich Abschluss des Projektes in Kooperation mit der Med 360°, an dem insgesamt rund 860 Schülerinnen und Schülerin von verschiedenen Berufskollegs innerhalb und außerhalb Dortmund teilgenommen haben.

BIG direkt gesund fördert mit Projekt „Ich bleib‘ fit“ Spaß am Sport

„Wir möchten die Schülerinnen und Schüler dazu animieren, dass sie nicht nur auf dem Handy surfen, sondern auch auf dem Wasser. Sie sollen erfahren, dass Bewegung Spaß machen kann. Wer mit Sport groß wird, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach auch als Erwachsener mehr bewegen“, sagt Marie Vukovic, Managerin für Gesundheitsförderung bei der BIG. Und damit beuge man Übergewicht und den damit häufig verbundenen Folgekrankheiten wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und Bluthochdruck vor. „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie einfach es sein kann, Sport in den Alltag zu integrieren, und dass auch kleine, kurze Übungen schon einen großen Effekt haben können“, sagt Patricia Haenisch, Marketingleiterin der Med 360°.

 

 

Jägersprünge - ganz schön anstrengend

© Oliver Schaper / BIG direkt gesund

Aus dem Stand möglichst weit springen – eine der Aufgaben, die die Berufskollegschülerinnen und –schüler zu bewältigen hatten.

Einschätzung der eigenen Fitness

Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler bereits Fragebögen ausgefüllt, mit denen ihre Zufriedenheit mit dem Schulalltag wie auch die Einschätzung der eigenen Fitness und Kondition abgefragt wurde. Zusätzlich wurde bei dieser Testung, der ersten während der Pandemie, auch der Faktor „Einfluss von Corona auf Fitness und Motivation in dieser Zeit“ abgefragt. Ob letztlich die Selbst-Einschätzung realistisch ist, zeigten die praktischen Übungen, die auf einem Parcours in der Eventhalle absolviert wurden. „Da kommt für so manchen die Stunde der Wahrheit. Denn die eigene Fitness wird gern überschätzt“, weiß Marie Vukovic.

Die Auswertung der Ergebnisse und der Befragung übernimmt die Med 360°. „Die Schule bekommt auf Basis der anonymisierten Test-Ergebnisse Übungen für die Klassen an die Hand, die leicht in den Schulalltag integriert werden können und sowohl als kleine Lockerung während der Stunde dienen können, als auch genau die getesteten Fähigkeiten trainieren“, erklärt Patricia Haenisch.

 

Schule macht ergänzende Angebote

„Wir nehmen bereits zum dritten Mal an dem Projekt teil. Die vergangenen 18 Monate der Pandemie haben unseren Schülerinnen und Schülern viel abverlangt. Das Homeschooling reduzierte soziale Begegnungen. Sportangebote – sowohl schulisch als auch privat - waren in dieser Zeit nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Umso wichtiger ist es nach dieser langen Zeit des Verzichts Auswirkungen der Pandemie auf das körperliche als auch psychische Wohlbefinden unserer Schülerschaft zu evaluieren“, sagt Konstantin Kowalzik, Abteilungsleiter der Gesundheitsberufe am Robert-Schuman-Berufskolleg. Mithilfe der Ergebnisse wolle die Schule Maßnahmen ableiten und die Lernenden auf ihrem Weg zu einem gesunden Selbst unterstützen. „Unsere langjährige Kooperation mit der BIG schätzen wir sehr, die räumliche Nähe am Dortmunder U ermöglicht eine schnelle Kommunikation und das Projekt bietet der Schülerschaft sowie dem Kollegium eine willkommene Abwechslung“, so Konstantin Kowalzik.           

 

Evaluation geplant

Das gesamte Projekt wird zum Abschluss evaluiert. „Zum einen erhalten die teilnehmenden Schulen einen sehr hilfreichen Status Quo ihrer Schülerinnen und Schüler. Zum anderen bekommen sie schon erste Tipps für mehr Bewegung im Schulalltag“, so Marie Vukovic und ergänzt: „Wenn die Evaluation vorliegt, können wir genau erkennen, wo es bei jungen Menschen besonders hakt und diese Erkenntnisse für zukünftige Projekte nutzen“.