Programm für beruflich Post-COVID-Erkrankte

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat ein überregionales und interdisziplinäres Angebot für Post-COVID-Erkrankte entwickelt, um dem gesetzlichen Auftrag der Versorgung arbeitsunfallverletzter und berufserkrankter Personen gerecht zu werden.

Das Programm beinhaltet sowohl eine Beratung als auch ein spezielles, diagnostisches Abklärungsverfahren. Hinzu kommen zahlreiche Einzelmaßnahmen im Rahmen der regulären BG-Heilverfahren.

Um die Datenlage zu verbessern und geeignete Reha-Maßnahmen für Post-COVID-Erkrankte zu evaluieren, hat die DGUV zudem darüber informiert, dass verschiedene Forschungsprojekte initiiert wurden. Ziel ist, die Versicherten wieder vollständig ins Berufs- und Sozialleben zu integrieren.

Hintergrund:

Bis Ende des Jahres 2022 wurden bereits 301.188 COVID-19-Erkrankungen als Berufskrankheit anerkannt. Besonders betroffen sind Beschäftigte aus dem Gesundheits- und Pflegebereich, die bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW) versichert sind. Einige von ihnen leiden längerfristig unter den Folgen der Corona-Erkrankung. 

Stand: Januar 2023

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