Gelbfieber

    Gelbfieber: Patient wird von Arzt geimpft

    Sie planen einen Aufenthalt in Afrika oder Südamerika? Dann informieren Sie sich, ob an Ihrem Zielort Gelbfieber vorkommt, denn dagegen kann man sich impfen lassen!

    Wie verläuft Gelbfieber?

    Gelbfieber ist eine Viruserkrankung, die in zwei Phasen verläuft. In der ersten Phase der Infektion, 3 bis 6 Tage, nachdem man sich angesteckt hat, bekommt der Patient Fieber (39 bis 40 °C). Dazu kommen Schüttelfrost, Muskel- und Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Nasenbluten. Nach dieser ersten Phase werden die Patienten scheinbar wieder gesund. Bei 20 Prozent der Erkrankten folgt dann aber die so genannte toxische Phase: In dieser verschlimmern sich die Symptome und die Leber entzündet sich. Es kann auch zu einer Gelbsucht (Ikterus) kommen. Die Hälfte der Patienten mit einer solchen Leberentzündung überlebt nicht. Insgesamt versterben zwischen 10 und 20% der Infizierten.

    Wo kann ich mich mit Geldfieber anstecken?

    Tropische Gebiete in Afrika und Südamerika. Die Ständige Impfkommission ( STIKO) empfiehlt daher allen, die in die entsprechenden Gebiete reisen, sich impfen zu lassen.

    Wie kann ich mich anstecken?

    Das Gelbfiebervirus wird durch Stechmücken übertragen. Die Stechmücken wiederrum kommen über Affen mit dem Gelbfiebervirus in Kontakt.

    Wie sieht die Impfung aus?

    Sie werden mit einem Lebendimpfstoff geimpft. Zehn Tage nach der Impfung ist man immun gegen Geldfieber. Die Gelbfieberimpfung ist nur einmal nötig, dann ist man lebenslang geschützt.

    Wo kann ich mich impfen lassen?

    Es gibt spezielle Gelbfieber-Impfstellen, da der Impfstoff sehr empfindlich ist.

    Gelbfieberimpfstellen:

    Hat die Impfung Nebenwirkungen?

    Meistens ist die Impfung sehr gut verträglich und hat keine Nebenwirkungen. Sehr selten kann es zu einer neurologischen Erkrankung kommen (Gelbfieber-Vakzine-assoziierte neurologische Erkrankung, 1:1 Million). Dies ist vor allem bei Säuglingen der Fall, daher sollen Kinder unter 9 Monaten nicht geimpft werden. Ebenfalls selten bekommen Menschen, die geimpft wurden, dieselben Symptome wie bei Gelbfieber (Gelbfieber-Vakzine-assoziierte viszerale Erkrankung). Es gibt außerdem Menschen, die allergisch auf den Impfstoff reagieren.

    Wie funktioniert die Kostenerstattung für die Impfung?

    Wenn für Ihr Reiseland eine Impfung vom Auswärtigen Amt empfohlen wird, übernimmt die BIG die Kosten. Sie zahlen die Rechnung für die Reiseimpfungen zunächst selbst und wir erstatten Ihnen den Betrag, sobald Sie uns eine Kopie der Rechnung mit Angabe ihres Reiseziels eingereicht haben.

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