„Die elektronische Gesundheitskarte muss Lücken schließen“

Dortmund. Während die elektronische Gesundheitskarte, kurz eGK, bei vielen Krankenkassen und Arztpraxen Beschwerden auslöst, ist Deutschlands erste gesetzliche Direktkrankenversicherung „BIG direkt gesund“ längst gut aufgestellt: Mehr als 99% der BIG-Versicherten sind mit der eGK versorgt, keine 20 Rückfragen hat sie hier im neuen Jahr ausgelöst.

„Die elektronische Gesundheitskarte gehört ins dritte Jahrtausend“, betont BIG-Vorstand Peter Kaetsch. „Sie legt die Schiene für zügigere Abläufe und kann die bestehenden Informationslücken schließen, z.B. zwischen Krankenhaus, anschließender Reha-Maßnahme und Nachbehandlung.“ Immer wenn ein Patient die Praxis eines weiteren Arztes betrete, bleibe die Information draußen. „Das gilt es zu vermeiden. Wir haben daher bereits vor drei Jahren den BIGmedcoach zur PharmatherapieArzneimitteltherapie-Beratung ins Leben gerufen. Mehr als 4.000 Versicherte nehmen teil, z.B. um zu erfahren, wie ihre Arzneimittel sich zueinander verhalten.“

Die BIG selbst gilt als digitaler Vorreiter. Sie kommuniziert mit ihren bundesweit über 406.000 Versicherten weitestmöglich direkt und papierlos, d.h. telefonisch und online, und bietet so rund um die Uhr Erreichbarkeit. Dank Direktprinzip kommt sie mit deutlich weniger Verwaltungskosten aus: Im Jahr 2012 waren es 96,02 Euro je Versichertem gegenüber 138,66 Euro im Marktdurchschnitt.

Umstellung: Von langer Hand und reibungslos

„Die Klagen der Arztpraxen über Umstellungsprobleme sind verständlich“, sagt Kaetsch. „Manch Versicherter hat wohl auch noch die alte Karte in der Brieftasche und die eGK zuhause liegen. Doch die Welt verändert sich, und alle hatten jahrelang Zeit, sich darauf vorzubereiten.“ Seit 2011 gibt die BIG die neuen Karten aus. Bis Ende 2012 sollten laut Gesetzgeber 70% der Versicherten über eine eGK verfügen; bei der BIG waren zum Stichtag rund 80% versorgt.

Zusatz-Funktionen der eGK

„Die künftigen Funktionen der eGK können sehr nützlich für die Patientenversorgung sein, haben aber zugleich große Grundsatzfragen aufgeworfen. Hier geht es um die Steuerung riesiger Systeme und Verantwortungsbereiche. Sicher hätte manche Praxis auch gern die 70 Euro für das Karten-Lesegerät gespart“, erklärt erläutert Kaetsch. „Doch wir müssen nach vorn schauen: Die Zukunft ist digital und direkt.“

Über die BIG

BIG direkt gesund ist Deutschlands erste gesetzliche Direktkrankenver¬sicherung. 1996 gegründet, hat die BIG (Bundesinnungskrankenkasse Gesundheit) heute bundesweit über 406.000 Versicherte, mit denen sie weitestmöglich direkt und papierlos, d.h. telefonisch und online kommuniziert und so optimale Erreichbarkeit bietet. BIG direkt gesund beschäftigt am operativen Standort Dortmund rund 600 Mitarbeiter, der Rechtssitz ist in Berlin. Seit Jahren erzielt die BIG sehr gute Ergebnisse bei unabhängigen Testern, z.B. für den Service, die Online-Filiale und die Finanzstabilität. Die BIG zählt zu den finanz- und leistungsstärksten Krankenkassen Deutschlands.

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