BIG-Verwaltungsrat sprach bei Kundgebung gegen Rechts | BIG direkt gesund

BIG-Verwaltungsrat warnte bei Kundgebung vor rechtsradikalem "Rostfraß"

Presse: Gruppenfoto Kundgebung

DORTMUND. Gegen nationalistische Hetze und Rassismus hat sich am Samstag René Scheer, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der BIG direkt gesund, ausgesprochen. Er war am Samstag (4.6.) einer von mehreren Rednern auf einer Kundgebung gegen Rechts. Scheer äußerte sich in seiner Funktion als Botschafter der Initiative Dortmund, die sich für das Bild Dortmunds einer weltoffenen, toleranten und solidarischen Stadt einsetzt sowie als Obermeister der Reinoldigilde Dortmund.

Scheer: Offene Gesellschaft nicht auf Dauer sicher

Am Dortmunder U, in unmittelbarer Nähe zum BIG-Verwaltungsgebäude, hatten sich rund 3000 Demonstranten zusammengefunden, um gegen einen Neonazi-Aufmarsch zu protestieren. Rassistische und fundamentalistische Gesinnungen seien der „Rostfraß“ an den Grundpfeilern unserer demokratischen Gesellschaft, sagte Scheer. „Die Geschichte lehrt uns, dass wir uns des großen Privilegs einer freiheitlichen und offenen Gesellschaft niemals auf Dauer absolut sicher sein dürfen“, mahnte er.

"Lassen Sie sich nicht einschüchtern"

Die schlimmsten Rostbeschleuniger für rechtsradikale und ganz allgemein antidemokratische Entwicklungen seien Gleichgültigkeit, Unbekümmertheit, Verharmlosung, Passivität und schlichtes Weggucken und Wegducken. Scheer ermunterte die Demonstranten dazu, auch im alltäglichen Umgang mit Arbeitskollegen, Nachbarn, Studien- und Vereinskollegen deutlich zu machen, „dass wir seine extremistische oder rechtsradikale Gesinnung verurteilen“. Zum Abschluss rief er seinen Zuhörern zu: „Bleiben Sie achtsam! Geben Sie nicht nach! Und lassen Sie sich nicht einschüchtern!“

Versicherte aus 156 Nationen

Die BIG hatte bereits im vergangenen Jahr die Kampagne „Wir ALLE sind Dortmund“ für eine weltoffene Stadt unterstützt. Aktuell sind bei der BIG Menschen aus 156 verschiedenen Nationen versichert, von Afghanistan bis Zypern. Aus acht Nationen rekrutieren sich die rund 700 Mitarbeiter. „Für nationalistische Hetze und Rassismus haben wir keinerlei Verständnis. Daher setzt sich die BIG aus tiefster Überzeugung für ein friedliches Miteinander aller Nationalitäten und Religionen ein“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Kaetsch, der gemeinsam mit seinem Stellvertreter Markus Bäumer an der Kundgebung am Samstag teilnahm.

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