Die BIG ermöglicht lebensrettende OP in den USA: Xhenisa sagte "Danke!"

Porträt von Xhenisa Elouise Sata

DORTMUND. Am Freitag (22.02.) gab es Tränen in der BIG direkt gesund. Freudentränen. Die achtjährige Xhenisa Elouise Sata bedankte sich persönlich bei jeder Kollegin und jedem Kollegen aus dem 20-köpfigen Team von Achim Beißel, Bereichsleiter Stationäre Versorgung. Sie hatten dem Mädchen eine lebensrettende OP in den USA ermöglicht. Mit Sekt und Pralinen machte Xhenisa die Runde. Und einem fröhlichen Lachen. Für dieses Dankeschön waren die Eltern Sandra (40) und Juljan Sata (37) extra aus Eppstein in der Nähe von Wiesbaden angereist.

Xhenisa brauchte Rundum-Betreuung

Xhenisa war an einem sehr seltenen Tumor an der Hypophyse erkrankt, der bei ihr wiederum immer stärker werdende epileptische Anfälle auslöste. Mit weiteren Folgen: So wurde Xhenisa von einem Auto angefahren und Mutter Sandra vermutet, dass ein Anfall dafür verantwortlich war. „Xhenisa ist bis zu zehnmal am Tag umgefallen. Sie brauchte Rundum-Betreuung“, erzählt die Mutter.

Gängige Behandlungsmethoden mit größten Risiken verbunden

Das Uniklinikum Frankfurt habe „tolle Unterstützung“ geboten, doch stellte auch fest, dass alle gängigen Behandlungsmethoden in Deutschland und selbst in Europa für Xhenisa mit größten Risiken verbunden gewesen wären. Am erfolgversprechendsten seien neue Verfahren wie die MRT-gesteuerte Laserablation. Die größte Expertise dafür liege in den USA, im Texas Children’s Hospital bei Prof. Daniel Curry. Dieser Einschätzung schloss sich der MDK an, den zwischenzeitlich das Krankenhaus-Team der BIG eingeschaltet hatte. Denn am 25. Mai 2018 trafen bei der BIG die Unterlagen der kleinen Patientin ein mit einem Kostenvorschlag des Texas Children‘s Hospital über 168.288,00 US-Dollar. „Die Kosten bezogen sich nur auf die Operationsleistung durch Prof. Daniel Curry“, berichtet Achim Beißel. Kosten in ähnlicher Höhe kamen für die Vor- und Nachsorge hinzu. Sicherlich auch dank seiner ausgezeichneten Englisch-Kenntnisse und seines Verhandlungsgeschicks konnte Beißel einen Rabatt von 50 (!) Prozent aushandeln. Die Entscheidung im Beißel-Team fiel: Die BIG bezahlt die OP.

"Wir hatten Tränen in den Augen"

In einem Mietwagen auf Lanzarote, auf dem Weg zu einer Kamelsafari, erreichte Familie Sata der Anruf von Verena Gudat, Gruppenleiterin Stationäre Versorgung. Verena Gudat sagte den Satas die Übernahme aller Kosten der OP zu, inklusive Vor- und Nachsorge. „Wir hatten Tränen in den Augen“, erinnert sich Sandra Sata. Die behandelnde Ärztin am Uniklinikum Frankfurt hatte ihr nämlich wenig Hoffnung gemacht, dass die BIG die Kosten übernehmen würde. "Man hätte auch viele Gründe für eine Ablehnung finden können", sagt Beißel.

Siebenstündige OP

Ende Oktober 2018 reisten die Eltern mit ihrer Tochter und vier bis fünf Kuscheltieren in die USA. Doch einen Tag vor der OP hatte Xhenisa, „einen so heftigen Anfall wie noch nie. Vielleicht auch aufgrund der Aufregung“, so die Mutter. Sie rief den Rettungsdienst und hatte schon größte Befürchtungen, dass die OP abgesagt werden könnte. Wurde sie aber nicht. Am 9. November lag Xhenisa sieben Stunden auf dem OP-Tisch. Während der OP standen die Eltern im Austausch mit Achim Beißel. „Alle im Team haben die Daumen gedrückt“, so Beißel. Und endlich kam die Auskunft der Ärzte: „Alles super gelaufen!“ Der Tumor habe komplett entfernt werden können. Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG, hörte die gute Nachricht im Zug nach Berlin: „Das war ein schönes Gefühl. Unser Einsatz hatte sich gelohnt.“

OP-Methode künftig auch in Deutschland?

Die in der Vergangenheit aufgetretenen epileptischen Anfälle sind nach der OP bis dato nur zweimal in absolut leichter und sehr kurzer Form aufgetreten. „Nach Aussage von Dr. Curry werden sie in maximal 6 bis 9 Monaten ganz verschwunden sein. Xhenisa Elouise ist dann geheilt“, sagt Achim Beißel und guckt sehr zufrieden. Das tun auch die Ärzte in Frankfurt. Ob der guten OP-Ergebnisse werde nun auch in Frankfurt daran gearbeitet, die OP-Methode zumindest zunächst für Erwachsene einzuführen, berichtet Sandra Sata. Damit wäre die BIG Treiber für eine bessere Versorgung für Menschen wie Xhenisa. 

Und was sagt Xhenisa zu alldem: "Das Leben vorher war scheiße. Jetzt ist es am besten."

Über BIG direkt gesund

Die BundesInnungskrankenkasse Gesundheit – kurz BIG direkt gesund - wurde 1996 in Dortmund gegründet. Die große Idee hinter der BIG: Direkter geht Krankenkasse nicht. Gemeint ist damit eine konsequente Online-Ausrichtung und Service in neuer Qualität mit großer Schnelligkeit. Die BIG nutzt moderne Kommunikationswege für ihre bundesweit mehr als 412.000 Versicherten und passt sich so dem digitalen Lebensstil ihrer Kunden an. Niedrige Verwaltungskosten im Vergleich zum Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind weitere große Pluspunkte. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, der Sitz der Hauptverwaltung ist Dortmund. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie zählt zu den finanz- und leistungsstärksten Krankenkassen Deutschlands.  

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Bettina Kiwitt

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