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Der Kern ist eine intelligente Kombination aus stationärer Behandlung und telemedizinischer Betreuung. Die teilnehmenden Kliniken sind die
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Auf einen Blick: „Virtual Ward“
- Projektstart: 1. Februar 2026
- Projektart: Innovationsfonds-Projekt
- Zielgruppe: Krankenhauspflichtige Patientinnen und Patienten in Pflegeeinrichtungen
- Versorgungsansatz: Stationäre Aufnahme mit gleichzeitiger Betreuung in der Pflegeeinrichtung
- Besonderheit: Kombination aus persönlicher Pflege vor Ort und telemedizinischer Begleitung durch das Krankenhaus
So funktioniert‘s:
- Erstversorgung in der Notaufnahme
- Administrative Aufnahme im Krankenhaus
- Rückverlegung in die Pflegeeinrichtung
- Kontinuierliche Überwachung durch Telemonitoring
- Enge Zusammenarbeit zwischen Pflegepersonal und Krankenhausteam
Ziele des Projekts
- Weniger Belastung für Patientinnen und Patienten
- Genesung in vertrauter Umgebung fördern
- Versorgungsqualität sichern und verbessern
- Digitale Lösungen sinnvoll in die Versorgung integrieren
Versorgung im Krankenhaus – ohne Krankenhausaufenthalt
Das Besondere an „Virtual Ward“: Patientinnen und Patienten, die eigentlich eine stationäre Behandlung benötigen, werden nach der Erstversorgung in der Notaufnahme formal im Krankenhaus aufgenommen, kehren jedoch anschließend wieder in ihre vertraute Pflegeeinrichtung zurück.
Dort erfolgt die weitere Versorgung durch das Pflegepersonal vor Ort. Gleichzeitig bleibt das Krankenhaus eng eingebunden: Ärztinnen und Ärzte begleiten die Behandlung digital und stehen jederzeit unterstützend zur Verfügung.
Digitale Unterstützung durch Telemonitoring
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist der Einsatz moderner Telemonitoring-Technologie. Über spezielle Messgeräte werden wichtige Vitaldaten wie Puls, Blutdruck oder Sauerstoffsättigung regelmäßig erfasst und direkt an das Krankenhaus übermittelt.
Das medizinische Team überwacht diese Daten in Echtzeit und kann bei Auffälligkeiten sofort reagieren. So entsteht eine sichere, kontinuierliche Betreuung – auch ohne physischen Krankenhausaufenthalt.
Weniger Belastung, bessere Genesung
Mit dem neuen Versorgungsansatz verfolgt „Virtual Ward“ ein klares Ziel: die Belastung für pflegebedürftige Menschen zu reduzieren und gleichzeitig die Behandlungsqualität zu sichern.
Der Verbleib in der gewohnten Umgebung kann dazu beitragen, Stress zu vermeiden, das Wohlbefinden zu steigern und die Genesung positiv zu beeinflussen. Gleichzeitig profitieren Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser von einer engeren Zusammenarbeit und effizienteren Prozessen.
Innovation für eine zukunftsfähige Versorgung
Mit der Teilnahme am Projekt „Virtual Ward“ engagiert sich die BIG aktiv für innovative Versorgungsformen und die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. Digitale Lösungen wie Telemedizin können dabei helfen, Versorgungslücken zu schließen und Patientinnen und Patienten noch besser zu begleiten.
