Weißer Spargel, der aus dem Boden sprießt

Spargel - Was steckt drin und wer sollte besser in Maßen genießen

Von März bis Juni haben die weißen und grünen Stangen Saison und landen mit Vorliebe mit Sauce Hollandaise, Butter oder eingewickelt in Schinken auf den Tellern. Der grüne Spargel wird auch gern gebraten und mit Tomate, Erdbeere oder Rucola verspeist.

Mal abgesehen von lecker: Was steckt an Nährstoffen im Spargel

Egal, ob weiß oder grün – mineralstoffreich sind beide Varianten. Der weiße Spargel wächst unterirdisch und bildet daher kein Chlorophyll für die grüne Farbe wie der überirdisch wachsende grüne Spargel – übrigens die ältere Variante. Der weiße – feinere – Spargel hat ihm bloß den Rang abgelaufen.

Spargel besteht zum größten Teil aus Wasser (ca. 90 Prozent), enthält kaum Fett, wenig Kohlenhydrate und Eiweiß. Mineralien sind dafür umso mehr drin wie z.B.

  • Kalium – wirkt blutdrucksenkend und ist wichtig für Muskeln und Nerven
  • Kalzium – wichtig für Knochen und Zähne
  • Phosphor – hilft bei der Energieverwertung
  • Stickstoff – regt die Nierentätigkeit an
  • Vitamin A – wichtig für die Sehkraft
  • Vitamin E, B1 und B2 – gut für die Nervenzellen und Energieumwandlung
  • Vitamin C – vor allem im grünen Spargel
  • Asparaginsäure – harntreibende Aminosäure

Auch viele Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe bringt der Spargel, das erfreut den Darm. All das macht Spargel zu einer kalorienarmen und gesunden Mahlzeit.

Vorsicht bei zu viel Harnsäure

Bloß Menschen mit hohen Harnsäurewerten, wie sie z.B. bei Gicht vorkommen, sollten sich beim Spargel zurückhalten. Denn Spargel enthält eine hohe Menge an Purinen. Diese baut unser Körper als Harnsäure ab. Ist davon mehr vorhanden als wir ausscheiden können, entstehen kleine Harnsäurekristalle, die sich vor allem in Zeh- und Fingergelenken absetzen. Diese schmerzhaften Schwellungen sind die Symptome von Gicht. Wer nicht verzichten möchte, sollte Spargel am besten ohne Alkohol und Fleisch genießen, denn beides enthält auch Purine. Auch Menschen mit Nierensteinens sollten wegen der hohen Purinmenge besser auf Spargel verzichten.

Pipi und Spargel

Jeder kennt es: Kaum ist der Spargel verspeist, dauert es nicht lange und wir müssen Pipi. Denn Spargel wirkt entwässernd. Dazu kommt der unverkennbare Geruch des Urins, der jede Spargelmahlzeit verrät. Schuld daran ist die Asparagusinsäure. Wird die Aminosäure in unserem Körper verarbeitet, entstehen schwefelhaltige Abbauprodukte. Diese Abbauprodukte scheiden wir dann mit dem Urin aus – mit eindeutigem Geruch. Es trifft aber nicht jeden: Voraussetzung dafür ist, das ein entscheidendes Enzym vorhanden ist, das ca. 40 Prozent der Menschen haben.

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