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Zwei Grundschueler*innen stehen zwischen zwei parkenden Autos, um die Straße zu überqueren

Schulanfänger*innen: So wird der Schulweg sicher

Gerade für den Schulweg bei Schulanfänger*innen gilt: Safety First! Ihr sorgt euch und befürchtet, dass euer Nachwuchs dem Straßenverkehr noch nicht gewachsen ist? Wir versorgen euch mit den acht wichtigsten Tipps!

Aller Anfang ist schwer. Für die Kleinsten, was ihre Selbstständigkeit angeht und für uns Großen, weil wir unsere Kinder nach und nach loslassen müssen. Das bedeutet auch, sie darin zu unterstützen, den Schulweg alleine zu bewältigen. Übrigens ist es gesetzlich erlaubt, Kinder bis zu zwei Kilometer ohne Aufsicht laufen zu lassen. 

Kinder schlafen auf der Rückbank

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Eltern kutschieren ihre Kleinen häufig von A nach B. Doch gerade am frühen Morgen ist der schnellste und gemütlichste Weg nicht der beste! Laut einer Statistik der Deutschen Verkehrswacht sind Kinder im Auto sogar unfallgefährdeter als zu Fuß. Zudem lernen Kinder, die alleine oder mit Freunden zur Schule gehen, die Verkehrsregeln schneller und sind aufmerksamer.

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So wird der Schulweg für Schulanfänger*innen sicher

Eine Grundvoraussetzung dafür, dass eure i-Dötzchen, ABC-Schützen beziehungsweise Schulanfänger*innen den Schulweg allein gehen können, ist die Beherrschung der wichtigsten Straßenverkehrsregeln. Dazu kommt noch mal ein gesonderter Beitrag. Ist das der Fall, könnt ihr mit dem Training loslegen.
  1. Schulweg mehrmals abgehenGeht bereits vor dem offiziellen Schulbeginn gemeinsam mit eurem Kind einige Male den Schulweg ab. Seid dabei sehr aufmerksam. Achtet zum Beispiel auf die Ampelschaltung. Je schneller eine Ampel auf Rot schaltet, umso aufmerksamer müssen Schulkinder beim Überqueren der Straße sein. Mit Sprüchen wie: „Bei Rot bleibst du stehen, bei Grün darfst du gehen“ prägen sich die Kleinsten die Verkehrsregeln noch besser ein. Verhaltensregeln für Straßen und Kurven, die schwer einsehbar und oft seitlich zugeparkt sind, sollten ebenfalls im Fokus stehen.
  2. RollentauschTauscht ab dem zweiten oder dritten Versuch die Rollen und lasst euch von eurem Kind erklären, wo ihr besonders vorsichtig sein müsst und warum. Das hält sie außerdem bei Laune, weil sie euch Anweisungen geben dürfen. ;)
  3. Stress vermeidenMorgens muss es immer schnell gehen! Steht früh genug auf, damit euer Kind keinen Stress hat. Muss es sich auf dem Schulweg beeilen, lässt die Aufmerksamkeit nach und es kann schnell passieren, dass es bei Rot die Straße überquert oder zwischen parkenden Autos oder in einer Kurve plötzlich über die Straße läuft.
  4. Sicher vor kürzerDer Schulweg wird außerdem sicherer, wenn ihr euch beziehungsweise eurem Kind verdeutlicht, dass der kürzere Weg nicht immer der sicherste ist. Vermeidet Schleichwege, da diese häufig zu verlassen sind und habt ihr die Wahl zwischen einer großen Hauptstraße und einem Weg, der etwas länger, aber dafür sicherer ist, wählt die längere Strecke.
  5. Fremden aus dem Weg gehenNeben dem Straßenverkehr solltet ihr eure Kids auch dafür sensibilisieren, nicht mit fremden Personen zu sprechen und ihnen aus dem Weg zu gehen. Deshalb sollten zu verlassene Wege oder Orte, die aus eurer Sicht nicht vertrauenserweckend sind, gemieden werden. Habt ihr die Möglichkeit, dass eure Kinder gemeinsam mit anderen Kindern den Schulweg gehen, ist dies in der Regel sicherer, als sie allein loszuschicken. Es kann allerdings auch auch zu mehr Trödelei und Unaufmerksamkeit führen.
  6. Gefahrenquellen nachbesprechenBesondere Gefahrenquellen wie viel befahrene Zebrastreifen, Hauptstraßen oder Ähnliches, solltet ihr gleich doppelt besprechen und ‚abfragen‘. Testet dabei auch, wie euer Kind reagiert, wenn eine andere Person zum Beispiel bei Rot die Straße überquert. Seid ihr unsicher, ob euer Kind die Gefahr gut genug einschätzen kann, könnt ihr diese auch noch mal nachspielen. Entweder als Rollenspiel oder mit Lego- beziehungsweise Playmobilfiguren.
  7. Begleitung durch ElternIn den ersten ein bis zwei Schuljahren ist es möglicherweise sicherer, wenn ihr euer Kind noch ein Stück begleitet. Im Idealfall trefft ihr euch mit seinen Schulkameraden an einer festen Stelle und haltet euch im Hintergrund. So bekommt ihr ein gutes Gefühl dafür, an welchen Stellen euer Knirps vielleicht noch ein wenig Unterstützung benötigt. Ihr habt nicht jeden Tag die Zeit, mitzulaufen? Sprecht mit anderen Eltern und wechselt euch ab.
  8. Sichtbarkeit im Herbst und WinterFür die Herbst- und Winterzeit gilt noch mehr Vorsicht. Achtet daher bereits beim Kauf des Schulranzens darauf, dass dieser genügend Reflektoren besitzt, die auch aus weiterer Entfernung sichtbar sind. Um ganz sicher zu gehen, könnt ihr eurem Kind eine reflektierende Weste über die Jacke ziehen oder Klickbänder an Armen und Beinen befestigen.

Sport und Präventionskurse

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Junge Frau beim Yoga.

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