Schwangere Frau liegt auf einem Bett

Spätgestose: Welche Symptome deuten auf eine Präeklampsie hin?

Eine Schwangerschaft fordert den weiblichen Körper bis zum Äußersten heraus. Wenn ihr die ersten Monate mit Morgenübelkeit, Erschöpfung und Co. tapfer überstanden habt (frühe Gestosen), können sich auch noch Wassereinlagerungen, Bluthochdruck und andere Übel dazugesellen (späte Gestosen). Manchmal treten diese Symptome in Kombination auf und deuten auf eine Präeklampsie hin.

Ödeme, Bluthochdruck und Co.

Eine Präeklampsie gehört zu den Spätgestosen und kann nach der 20. SSW und auch noch kurz nach der Geburt auftreten. Geläufig ist die Erkrankung immer noch unter der Bezeichnung “Schwangerschaftsvergiftung”, weil man in der Vergangenheit davon ausgegangen ist, dass der weibliche Körper aufgrund der Schwangerschaft unter einer präeklamptischen Toxämie (oder Toxikose) leide. Zwar hält sich der Begriff nach wie vor hartnäckig, aber bis heute ist unklar, aus welchen Gründen sich Gestosen entwickeln. Vermutet wird, dass der weibliche Körper aufgrund der Schwangerschaft überbeansprucht wird und überreagiert (Störung der Plazentation). Weitere (schwere) Spätgestosen: Eklampsie, HELLP-Syndrom und Pfropfgestose/Pfropfeklampsie.