Frau tippt am Laptop

Corona-Pandemie: Infos für Versicherte

Die Corona-Pandemie erfordert schnelle Hilfen und Angebote. Wir möchten es für Sie so einfach und komfortabel wie möglich machen. Hier finden Sie alle wichtigen Infos rund um Corona und Ihre Versicherung.

Krankschreibung per Telefon

Die Krankschreibung per Telefon ist wieder möglich. Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können somit von ihrem Arzt nach telefonischer Befragung bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden. Dies gilt auch für erkrankte Kinder.

Die Regelung gilt vorerst bis zum 31. März 2023.

Bitte beachten Sie weiterhin: Patienten, die typische Covid-19-Symptome bzw. unklare Symptome von Infektionen der oberen Atemwege haben oder Kontakt zu Covid-19-Patienten hatten, sollten vor einem Arztbesuch telefonisch Kontakt zur Praxis aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Kinderkrankengeld: Ausweitung von Kinderkrankengeldtagen

Bis 31. Dezember 2023 wurde für Eltern die Möglichkeit geschaffen, mehr Kinderkrankengeldtage zu nehmen. Das sind die aktuellen Regelungen:

Anspruch auf Kinderkrankengeld
Eltern mit einem Kindjedes Elternteil 30 Arbeitstage
Alleinerziehendes Elternteil mit einem Kind60 Arbeitstage
Eltern mit mehreren Kindernjedes Elternteil 65 Arbeitstage
Alleinerziehendes Elternteil mit mehreren Kindern130 Arbeitstage

Eltern können auch bis 7. April 2023 nicht nur Kinderkrankengeld bei Krankheit der Kinder beantragen, sondern auch, wenn sie wegen Kita- oder Schulschließungen zu Hause betreut werden, die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt ist oder nur eine Notfallbetreuung im Kindergarten möglich ist.

Die Ausstellung der ärztlichen Bescheinigung ist bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege für max. 7 Kalendertage auch telefonisch möglich. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden. Dies gilt vorerst bis zum 30.11.2022.

Für Kinderkrankengeld im Zusammenhang mit diesen Fällen nutzen Sie bitte den PDF-Antrag weiter unten. Sie benötigen keine Bescheinigung der geschlossenen Einrichtung.

  • Antrag auf pandemiebedingte Kinderkrankengeldtage PDF, 94 kB, nicht barrierefrei
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Die weiteren Voraussetzungen für Kinderkrankengeld bestehen weiterhin:

  • Ihr Kind ist gesetzlich krankenversichert und noch keine zwölf Jahre alt.
  • Sie können Ihrer Tätigkeit nicht nachgehen.
  • Keine andere im Haushalt lebende Person kann Ihr Kind pflegen

Alle Infos rund um die Corona-Impfung

Rund um die Impfung tauchen nach wie vor viele Fragen auf. Wir liefern aktuelle Antworten!

Coronavirus-Impfung
Mann erhält eine Spritze

Impfpass

Der Impfpass gibt Auskunft darüber, wann Sie gegen welche Krankheiten geimpft wurden. Wie steht es um den digitalen Impfnachweis im Zuge der Corona-Pandemie?

Impfpass: Alles was Sie wissen müssen
Vorsorge-Impfschutz-Impfpass

Corona-Erkrankung auf Auslands-Reisen: Wer zahlt die Behandlung?

Wer jetzt in der Pandemie ins Ausland reist, fragt sich oft, wer die Behandlungskosten bezahlt, wenn er sich mit dem Corona-Virus ansteckt. Das sind die Regeln:

BIG-Versicherte können im EU-Ausland und in einigen weiteren Ländern (zur Länderübersicht) mit ihrer Versichertenkarte oder dem Auslandskrankenschein zum Arzt und werden dann behandelt. Das ist auch im Fall einer Ansteckung mit Corona so. Wichtig zu wissen: Häufig kommt es trotzdem vor, dass Ärzte oder Krankenhäuser direkt vom Patienten bezahlt werden wollen und Sie sich die Kosten im Nachhinein erstatten lassen. Meistens ist aber die Rechnung höher als der Betrag, den die BIG nach gesetzlichen Vorgaben zahlen darf. Kosten für einen Rücktransport aus dem Urlaubsland darf die BIG nicht übernehmen.

  • Auslandsreiseschutz Hier finden Sie ausführliche Infos zum Auslandsreiseschutz
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Vorsorgeuntersuchungen für die Kinder

Die festen Termine für die Vorsorge-Untersuchungen für Babys und Kleinkinder werden ebenfalls teilweise aufgehoben: Beginnend bei der U6, die eigentlich zwischen dem zehnten und zwölften Lebensmonat stattfinden soll, gelten die fixen Intervalle vorübergehend nicht mehr. Eltern können diese nach Rücksprache mit dem Kinderarzt zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Keine Änderungen gibt es bei den früheren Untersuchungen U2 bis U5. Dies wäre aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll.

Hebammen-Versorgung auch per Telefon oder Videokonferenz

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen und Risiken durch das Coronavirus gibt es auch im Bereich der Hebammenversorgung eine vorübergehende Vereinbarung zur Sicherstellung der Versorgung.

Die folgenden Änderungen gelten bis zum 30. Juni 2023:

Vorgespräch in der SchwangerschaftErbringung auch per Kommunikationsmedium zulässig
Individuelles Vorgespräch über Fragen der Schwangerschaft und GeburtErbringung auch per Kommunikationsmedium zulässig
Spezifisches Aufklärungsgespräch zum gewählten GeburtsortErbringung auch per Kommunikationsmedium zulässig
Geburtsvorbereitung in der Gruppe sowie Rückbildungskurs in der GruppeDie Teilnahme durch die Versicherte und das Angebot durch die Hebamme an der jeweiligen Kursstunde ist auch bis 30. Juni 2023 mittels Kommunikationsmedium möglich, die Hebamme organisiert die digitale Lösung
RückbildungskursKönnen bis zum Ende des 12. Monats nach der Geburt abgeschlossen werden, digital bis 30. Juni 2023 möglich, die Hebamme organisiert die digitale Lösung
WegegeldDie Abrechnung des Wegegeldes für das Aufsuchen der Versicherten ist auf maximal 50 Kilometer begrenzt

Voraussetzungen für die digitale Hebammen-Versorgung

Mit Hausarzt+ zur Videosprechstunde statt in die Praxis

BIG-Versicherte, die durch unseren Hausarzt+ Vertrag Anspruch auf besondere Leistungen des Hausarztes haben, können sich nun auch telemedizinisch beraten lassen.

Die Förderung von Videosprechstunden ist Bestandteil unseres Hausarzt+ Vertrags, der unseren dort eingeschriebenen Versicherten zahlreiche Extraleistungen bei den teilnehmenden Ärzten bietet. Sie brauchen für das neue Angebot lediglich einen internetfähigen Computer (PC, Tablet, Smartphone mit Kamera, Mikrophon und Lautsprecher) – und einen Hausarzt, der schon mitmacht. Alle Leistungen, für die Sie nicht physisch in der Praxis sein müssen, darf er erbringen.

Sparen Sie sich zukünftig das Wartezimmer und minimieren Sie so auch die Gefahr, sich mit Corona zu infizieren. Machen Sie mit bei Hausarzt+ und gönnen Sie sich die Videosprechstunde. 

  • Hausarzt+ Informieren Sie sich über das Hausarztprogramm der BIG
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