Junge sitzt am Schreibtisch und macht Hausaufgaben

Hoch konzentriert: Brainfood für Schulkinder

Euer Kind ist gerade nicht gut drauf, schnell erkältet und kann sich in der Schule schwer konzentrieren? Dann probiert mal folgendes Brainfood für Schulkinder!

So gern wir den Winter auch haben, drückt die Dunkelheit unweigerlich aufs Gemüt. Davon bleiben auch eure Kinder nicht verschont. Umso wichtiger ist es, dass ihr euch ausgewogen ernährt. Das stärkt nicht nur eure Abwehrkräfte, wodurch ihr beispielsweise Erkältungen vorbeugen könnt, sondern sorgt auch für reichlich gute Laune. Bestimmte Lebensmittel können sich sogar positiv auf die Leistungsfähigkeit auswirken.

Was ist Brainfood?

Sicher habt ihr auch schon mal den Begriff Brainfood aufgeschnappt. Dieser steht für spezielle Lebensmittel, die die Leistungsfähigkeit des Gehirns positiv beeinflussen sollen.

Diese Stoffe machen Lebensmittel zum Brainfood

1. Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA

Die mehrfach ungesättigten tierischen Fettsäuren – DHA (Docosahaexensäure ) und EPA (Eicosapentaensäure) stärken das Herz-Kreislauf-System, sorgen für einen guten Stoffwechsel, ein gut entwickeltes Sehvermögen, unterstützen die Bildung des Glückshormons Serotonin und wirken sich positiv auf die Hülle der Nervenzellen und damit auch auf die Gehirnleistung aus. So können sie beispielsweise die Konzentrationsfähigkeit sowie die Merkfähigkeit verbessern. Mehr als 20 Prozent des Fettes, das sich in unseren Nervenzellen befindet, besteht aus der Fettsäure DHA. Liegt eine Unterversorgung vor, können Konzentrationsstörungen und ähnliche Beeinträchtigungen die Folge sein. In Studien konnte bei ADHS-Patienten beispielsweise nur wenig Omega-3 nachgewiesen werden. Nach der Zuführung der Fette verbesserten sich neben der Konzentrationsfähigkeit auch die Lese- und Rechtschreibfähigkeiten der Schulkinder. Übrigens ist bereits in der Schwangerschaft wichtig, dass ihr euren und den Körper eures ungeborenen Babys mit Omega-3-Fettsäuren versorgt. Da der Körper die Fette nicht selbst herstellen kann, müssen diese über die Nahrung aufgenommen werden. Kinder ab zwei Jahren sollten bis ins Jugendalter pro Tag mindestens 250 mg Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen.

Folgende Lebensmittel sind reich an (tierischen) Omega-3-Fettsäuren

  • fettreicher Fisch (Thunfisch, Lachs, Makrele, Hering, Sardine und Sardelle)

Diese Lebensmittel enthalten pflanzliche Omega-3-Fettsäuren (alpha-Linolensäure)

  • Leinsamen
  • Nüsse (Walnuss) und Nussöl
  • Samen
  • Avocado
  • Mandeln

Damit der Körper die alpha-Linolensäure – kurz ALA – aufnehmen kann, muss diese zuerst in DHA und EPA umwandeln. Dafür verbraucht der Körper allerdings Energie, wodurch ein Teil der Fettsäuren gleich wieder verloren geht.

Hier erfahrt ihr, wie viel Omega-3 in bestimmten Lebensmitteln enthalten ist.