Eltern liegen mit ihren zwei Kindern auf der Couch und haben Spaß

6 gute Vorsätze für die ganze Familie

Das neue Jahr hat gerade begonnen und ihr habt euch für 2024 mal wieder einige Dinge vorgenommen, die ihr verändern wollt? Zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören und euch mehr Zeit für eure Kinder zu nehmen? Das klingt natürlich schon mal nach einem guten Plan. Allerdings haben wir eine Idee, die euren Familienalltag noch lebenswerter macht: Gute Vorsätze, die nicht nur für euch, sondern für die gesamte Familie bestimmt sind. Denn: Gemeinsam ist man einfach stärker!

Jedes Jahr das gleiche Dilemma. Als Eltern wollt ihr alles richtig machen, euren Kindern und Partner*innen gerecht werden, euch mehr Zeit für eure eigenen Bedürfnisse nehmen, gesünder leben – und die Liste hört nicht auf. Verliert ihr gerade auch schon wieder die Motivation? Vielleicht hilft das: Anstatt allein, setzt eure guten Vorsätze doch mal gemeinsam um. So könnt ihr euch gegenseitig motivieren, zusammen eure Lorbeeren ernten und da euch diese gemeinsamen Ziele so richtig motivieren, könnt ihr dann auch noch euren persönlichen und wichtigsten Vorsatz allein angehen.

6 gute Vorsätze für die gesamte Familie

1. Mehr gemeinsame Zeit

Umfragen belegen, dass sich Kinder mehr Zeit mit ihren Eltern und besonders mit dem Vater wünschen. Deshalb ist es wichtig, dass ihr die Zeit, die euch neben dem Beruf und all euren To-dos für eure Familie bleibt, so effektiv wie möglich nutzt. Fragt eure Kinder, was sie gerne mal mit euch machen würden beziehungsweise ob ihnen etwas fehlt. Das können gemeinsame Kuschelstunden, gemeinsame Mahlzeiten, Vorlesezeit oder ähnliche Dinge sein. Zudem könnt ihr je nach euren finanziellen Möglichkeiten pro Monat ein gemeinsames Highlight wie zum Beispiel einen Ausflug oder einen Basteltag einplanen. Meist bedeutet das zwar nicht, dass ihr dadurch mehr Zeit mit eurem Nachwuchs verbringen könnt, allerdings werden eure Kids trotzdem zufriedener und ausgeglichener sein, da sie die gemeinsame Zeit bewusster wahrnehmen, mehr genießen und wertschätzen.

2. Sparsamer sein

Das Familienleben ist teuer. Deshalb nehmen sich Eltern häufig vor, im neuen Jahr sparsamer zu sein und das Geld nur noch mit Bedacht auszugeben. Hier ist es hilfreich, alle Ausgaben zu notieren, damit ihr sie auch immer direkt vor Augen habt und euch regelmäßig zu fragen, welche Anschaffungen notwendig sind und welche nicht. 

Herzenswünsche

Geht dazu am besten mit gutem Beispiel voran und fragt euch vor euren Geburtstagen und Weihnachten, was eure drei größten Herzenswünsche sind, anstatt einen ellenlangen Wunschzettel zu schreiben und motiviert dann euere Kinder, es euch gleichzutun. 

Lebensmitteleinkauf 

Versucht nur einen Großeinkauf pro Woche zu machen, statt täglich zu gehen und vermeidet es, hungrig durch den Supermarkt zu streifen. Gemüse und Obst hält frisch vom Markt oder Bauernhof übrigens länger als aus dem Supermarkt. Geht ihr dann noch gegen Ende der Marktzeit, könnt ihr außerdem ein paar Euros sparen.

Auf ein gemeinsames Ziel sparen

Verwendet ein Familien-Sparschwein für ein gemeinsames Ziel. Das motiviert euch und eure Kids, am Ball zu bleiben und auf weniger wichtige Dinge zu verzichten. 

Grundschulkind hält Kleingeld in der Hand und zählt es

Taschengeld: So lernen Kinder den Umgang mit Geld

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Tipps und Tricks

3. Probleme und Bedürfnisse kommunizieren

In der Hektik des Alltags gehen regelmäßige Gespräche mit der Familie oft unter. Tagsüber ist keine Zeit und abends ist man erschöpft. Das bedeutet auch, dass Probleme und Sorgen häufig verdrängt und dadurch leider immer größer und belastender werden. Setzt euch einmal pro Woche zusammen und gebt allen Familienmitgliedern die Möglichkeit, ganz offen darüber zu sprechen, was sie beschäftigt, und versucht, gemeinsam eine Lösung zu finden. Natürlich kann das auch mal ein Gespräch unter vier Augen sein, wenn der/die Betroffene es wünscht.

4. Mehr Verständnis

Häufig ist das Familienleben schlichtweg das reinste Chaos. Mal nerven die Kinder, dann hat der Partner wieder etwas vergessen und so weiter – wir sagen nur Mental Load ... Dann eine Diskussion oder ein Streitgespräch anzufechten, verursacht in der Regel Stress und Unzufriedenheit.

Hier ein paar Erste-Hilfe-Tipps:

  • Wenn ihr merkt, dass euch gerade etwas gegen den Strich geht, verlasst erstmal kurz den Raum, nehmt euch ein paar Minuten Zeit und atmet tief ein und aus.
  • Macht euch bewusst, was gerade nicht gut läuft und welche Bedürfnisse und Wünsche ihr habt.
  • Versucht euch außerdem auch mal in die Lage der anderen involvierten Personen zu versetzen und betrachtet die gesamte Situation einmal aus der Vogelperspektive. Viele Dinge passieren nicht aus Absicht und häufig helfen Abstand und Verständnis dabei, Probleme und Missverständnisse respektvoll zu klären.
streitende Kinder

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Konflikte sind keine schöne Angelegenheit, aber sie gehören zum (Familien-)Leben dazu. Mit dem Konzept der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg – auch Giraffensprache genannt – gehören Streitgespräche, Vorwürfe und beleidigende Aussagen mit ein wenig Übung bald der Vergangenheit an.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

5. Mehr liebhaben

Es klingt so simpel und selbstverständlich – und genau aus diesem Grund bleiben positive Aussagen gegenüber anderen Familienmitgliedern bei all dem Alltagsstress häufig auf der Strecke. Babys und Kleinkindern sagt man meist noch regelmäßig, dass man sie liebt. Ab dem Grundschulalter werden diese Liebesbekundungen vonseiten der Eltern und umgekehrt aber meist immer seltener.

Nehmt euch deshalb gemeinsam vor, euren Liebsten regelmäßig zu sagen, wie gern ihr sie habt, umarmt sie oder macht ihnen einfach mal ein Kompliment. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr euch mit Liebe überschütten sollt, denn die kann auch einengen. Eine innige Umarmung oder ein „ich hab dich lieb“ vor dem Zubettgehen sind aber auf jeden Fall immer Balsam für die Seele. :) 

6. Persönlicher guter Vorsatz

Bei so viel geballter familiärer Energie seid ihr jetzt so richtig motiviert? Dann ist jetzt Zeit für euren wichtigsten persönlichen Vorsatz! Denn sind wir mal ehrlich: Je mehr Vorsätze wir haben, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie umsetzen. Also stresst euch nicht unnötig und sofern ihr mehrere habt, könnt ihr sie Schritt für Schritt angehen, anstatt alle auf einmal. Denn letztlich können wir jeden Tag unsere Vorsätze umsetzen – ganz egal, ob gerade Januar, August oder November ist. Und nicht zu vergessen, gilt das auch für Momente, in denen wir unseren Vorsätzen nicht gerecht werden. Wir können auch dann immer wieder neu beginnen beziehungsweise an den letzten Stand anknüpfen. 

Das gilt besonders für sportliche und gesundheitliche Vorsätze. Ihr wollt mit dem Rauchen aufhören? Auch wenn ihr zwischendurch mal rückfällig werdet, heißt das nicht, dass ihr danach nicht wieder aufhören könnt. Ihr seid gerade total im Stress oder laufend krank und schafft es nicht, regelmäßig Sport zu treiben? Seid dann wohlwollend zu euch und akzeptiert die Tage oder Wochen, in denen ihr nicht dazu kommt oder zu erschöpft seid. Ihr könnt trotzdem immer wieder an euer Training anknüpfen, wenn ihr wieder bereit dazu seid. Was allerdings auch dazugehört: Unseren inneren Schweinehund zu überlisten. Und weil das vor allem im Familienalltag gar nicht so einfach ist, haben wir auch noch einen kleinen Motivationsbooster für euch!

Junge Frau beim Yoga.

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