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Hitzeschutz-Maßnahmen in Fahrzeugen

Ob Kraftfahrer, Außendienstmitarbeiter oder Schaffner – Fahrzeuge können sich im Sommer extrem aufheizen und lebensbedrohliche Temperaturen von über 50°C erreichen. Dem sollte durch kühlhaltende Vorrichtungen und gezielte Getränkeangebote vorgebeugt werden, denn Arbeitszeitverschiebungen oder Home-Office sind für diese Beschäftigten meist keine Option.
Person stellt Klimaanlage im Auto ein

Inhalt

Wer beruflich viel oder dauerhaft unterwegs ist, sollte sich insbesondere vor den Gefahren der Hitze schützen. 

Liefer- und Dienstfahrzeuge

Liefer- und Dienstfahrzeuge sollten daher mit UV-absorbierenden Fahrzeugscheiben und möglichst auch mit Kühl-/Klimaanlagen ausgestattet sein. Eine helle Lackierung zumindest des Daches erhöht die Reflektion von Sonnenlicht und hält den Innenraum etwas kühler.

Mehr Schatten, mehr Getränke

Bei hohen Temperaturen sollte der Arbeitstakt gesenkt werden. Zusätzliche Pausen auf Schattenplätzen, veränderte Fahrtrouten zur Vermeidung von Staus und die Bereitstellung von Kühlboxen mit Wasser oder isotonischen Getränken sind weitere wichtige Maßnahmen. Die Kühlbox sollte nicht zu kalt eingestellt sein, denn sehr kalte Getränke können zu Kreislaufproblemen führen, zudem erhöhen auf Höchststufe laufende Elektrogeräte die Temperatur im Fahrzeug. 

Es wird zudem davon abgeraten, Handys oder Smartphones auf den sonnenbeschienenen Ablagen liegen zu lassen oder gar aufzuladen, da die Akkus durch Hitze explodieren können.

Sonderfall Außendienst

Außendienstmitarbeitenden sollte ermöglicht werden, Termine auf kühlere Zeiten zu verlegen, den Fahrtradius zu begrenzen oder statt eines persönlichen Termins vor Ort eine Videokonferenz aus dem Home-Office durchzuführen. Auch die Nutzung der Bahn statt des Autos kann hitzeadäquat sein.