Die gesetzlichen Krankenkassen fördern ambulante Hospizdienste in Berlin mit 7,5 Millionen Euro

BERLIN, 15. Juli 2026. Mit rund 7,5 Millionen Euro unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr die ambulanten Hospizdienste in Berlin.

Die qualifizierte Sterbebegleitung in ambulanten Hospizdiensten ermöglicht unheilbar erkrankten Menschen, ihre letzte Lebensphase vorwiegend in ihrer häuslichen Umgebung zu verbringen. Die Begleitung beinhaltet schwerpunktmäßig die psychosoziale Betreuung der Betroffenen und deren Angehörigen durch Ehrenamtliche sowie Koordinator*innen der ambulanten Hospizdienste. Somit wird ihnen ein würdevolles und selbst bestimmtes Leben ermöglicht.

Besuch im Hospiz.

Auch betroffene Familien werden entlastet und palliativ-pflegerisch beraten. Für die Wünsche und Bedürfnisse der Palliativpatienten setzten sich im Jahr 2025 in Berlin 24 ambulante Hospizdienste mit 2.101 Ehrenamtlichen ein. 

Acht dieser Hospizdienste sind auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien spezialisiert. Seitens der gesetzlichen Krankenkassen in Berlin wird die häusliche Begleitung sterbenskranker Menschen durch ausgebildete Fachkräfte mit Zuschüssen zu Personal- und Sachkosten sowie zur Aus, Fort- bzw. Weiterbildung der Fachkräfte und der Ehrenamtlichen unterstützt. 

Gemeinsame Pressemitteilung

Dies ist eine gemeinsame Presseinformation der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände im Land Berlin

Dazu gehören:

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

vdek - Landesvertretung Berlin/Brandenburg

BIG direkt gesund

BKK Landesverband Mitte

IKK Brandenburg und Berlin

KNAPPSCHAFT

Regionaldirektion Cottbus-Berlin Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau