Spezifische Phobien
Bei spezifischen Phobien besteht eine ausgeprägte Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen, etwa vor Spinnen, Höhen, engen Räumen oder Spritzen. Die Angst steht dabei oft in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr, ist dir als Betroffene oder Betroffenem meist bewusst irrational, lässt sich aber nicht einfach willentlich abstellen.
Generalisierte Angststörung
Die generalisierte Angststörung zeigt sich durch dauerhafte, übermäßige Sorgen, die sich auf verschiedenste Lebensbereiche beziehen können – von der Gesundheit über die Arbeit bis hin zu alltäglichen Kleinigkeiten, ohne dass sich deine Sorgen auf einen konkreten Auslöser eingrenzen lassen.
Soziale Angststörung
Bei der sozialen Angststörung steht die starke Angst im Vordergrund, von anderen bewertet, kritisiert oder abgelehnt zu werden. Das führt häufig dazu, dass Meetings, Feiern oder auch einfache Gespräche gemieden werden.
mentalis CareNow: Soforthilfe bei psychischen Belastungen
Junge Menschen haben es nicht leicht: In der Schule wächst der Druck, sie erleben sozialen Stress, fürchten den Klimawandel oder sind auf der Suche nach der eigenen Identität. All das kann zu psychischen Belastungen führen, die sich langfristig negativ auf die mentale Gesundheit auswirken. Mit dem Programm mentalis CareNow bieten wir eine digitale Soforthilfe an. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können sie ohne bürokratischen Aufwand, ohne ärztliche Überweisung und ohne Wartezeit nutzen.
Panikstörung
Die Panikstörung äußert sich durch plötzlich auftretende Panikattacken mit intensiver Angst und starken körperlichen Beschwerden, die innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt erreichen. Viele Betroffene entwickeln zusätzlich die Angst vor der nächsten Panikattacke selbst.
Agoraphobie
Die Agoraphobie beschreibt die Angst vor Menschenmengen, weiten Plätzen oder Situationen, aus denen eine Flucht schwer möglich wäre – etwa im Bus oder Kino. Sie tritt häufig zusammen mit einer Panikstörung auf.
Trennungsangststörung
Die Trennungsangststörung beschreibt übermäßige Angst, von wichtigen Bezugspersonen getrennt zu sein. Sie kommt besonders bei Kindern vor, existiert in abgewandelter Form aber auch bei Erwachsenen, etwa in engen Partnerschaften.
Mehrere Formen gleichzeitig
Nicht selten treten mehrere Formen gleichzeitig oder nacheinander auf – etwa eine Panikstörung zusammen mit einer Agoraphobie. Für die Behandlung ist es wichtig, die genaue Form zu erkennen, da sich die therapeutischen Schwerpunkte unterscheiden können. Wenn du unsicher bist, welche Form bei dir vorliegt, kann eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung dir Klarheit verschaffen.
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