Gelungene Premiere des BIG-24h-Laufs | BIG direkt gesund

Rund 12.000 Euro unterstützen hilfebedürftige Kinder

DORTMUND. Ein 89-Jähriger hat mit seinem Rollator 21 Runden gedreht, ein Dreifachmarathon wurde gelaufen und Flüchtlinge haben für den guten Zweck ihre Runden gedreht. Kurzum: Die Premiere des BIG-24h-Laufs ist gelungen. Am Samstag (02.07.) um 15 Uhr liefen die letzten Teilnehmer unter dem Beifall der Zuschauer über die Ziellinie. Tatsächlich waren 24 Stunden lag durchgängig Läuferinnen und Läufer fast jeder Altersklasse auf der Tartanbahn im Stadion Rote Erde unterwegs gewesen. Rund 12.000 Euro kamen aus den gelaufenen Runden wie auch den Sponsorengeldern zusammen.

Vier Organisationen profitieren

„Wir müssen die genaue Summe noch ausrechnen“, sagte am Samstag Stefan Ernst, Projektleiter für den Lauf bei der Krankenkasse BIG direkt gesund. Klar ist bereits, dass diese Summe zu gleichen Teilen unter vier Dortmunder Hilfsorganisationen aufgeteilt wird. Diese sind:

  •  Kinderschutzbund Dortmund e.V.
  •  Kinderglück Dortmund e.V.
  •  Frida-Kahlo-Schule Dortmund
  •  Medienhaus Lensing Hilfswerk

Bildungsscheck, Zeitschenker, Medienraum und Schulranzen

Mit dem Geld will Stephanie Süper, Geschäftsführerin des Medienhaus Lensing Hilfswerks, den Bildungsscheck finanzieren: „Damit unterstützen wir Fördervereine in Kindergärten und Schulen, die wertvolle Arbeit leisten.“ Margrit Ingenbleek vom Kinderschutzbund Dortmund möchte das Geld für das Projekt Zeitschenker einsetzen. „Wir helfen damit Kindern und Jugendlichen, deren Eltern psychisch erkrankt sind“, erläutert sie. Einen Raum mit moderner Medientechnik wünscht sich Wolf-Dieter Will, Schulleiter der Frida-Kahlo-Schule. Die Schule steht Kindern zur Seite, die aufgrund einer schweren Erkrankung ihre Heimatschule nicht besuchen können. Und Bernd Krispin vom Kinderglück e.V. möchte von dem Erlös Schulranzen kaufen, um bedürftigen Mädchen und Jungen einen guten Start ins Schulleben zu ebnen.

Dreifachmarathon gelaufen

Es gibt also vier wirklich richtig gute Gründe, dass etwa Peter Kalina 317 Runden im Stadion Rote Erde gedreht und damit einen Dreifachmarathon hingelegt hat. „Wie lange ich unterwegs war, kann ich gar nicht genau sagen“, so der 45-jährige Dortmunder. Was er weiß, ist, dass er insgesamt126,6 Kilometer gelaufen ist. Der 45-jährige Dortmunder gehörte zum dreiköpfigen Team Alcatraz, das mit dem 89-jährigen Max Manroth sen. auch den ältesten Teilnehmer stellte. Manroth drehte 21 Runden mit seinem Rollator. „Das Team Alcatraz will mit seinen Sportaktionen ein Zeichen setzen gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“, erzählt Kalina.

Flüchtlinge mit Sportjugend Dortmund dabei

Die Sportjugend Dortmund, die eigenständige Jugendorganisation beim StadtSportBund, lief gemeinsam mit etwa 25 Flüchtlingen aus verschiedenen Dortmunder Einrichtungen insgesamt 1500 Runden, die DEW21 mit 50 Cent je Runde sponserte.

„Alles sehr rund gelaufen“

Zufrieden mit dem Lauf zeigt sich Mathias Grasediek, Geschäftsführer des StadtSportBundes, den die BIG als Veranstalter für die Veranstaltung gewonnen hatte. „Um im Bild zu bleiben: Es ist alles sehr rund gelaufen. Zum Anfang und zum Schluss hin hat es geregnet, aber darauf haben wir ja keinen Einfluss.“ Ähnlich sieht das Stefan Ernst: „Die Organisation hat reibungslos funktioniert. Für das nächste Mal wünsche ich mir nur, dass wir mehr Schulen für den Lauf gewinnen können. Alles in allem war es ein gelungener Auftakt.“

Starke Partner unterstützen Veranstaltung

Neben dem StadtSportBund Dortmund hatte die BIG weitere starke Partner an ihrer Seite. So unterstützten der Ausschuss für Schulsport und die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund, der Dortmunder Motorsport-Club sowie weitere Institutionen und Verbände die Veranstaltung.

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