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Zusatzbeitragssatz der BIG direkt gesund bleibt unter GKV-Durchschnitt
DORTMUND, 15.12.2023. Auch im Jahr 2024 wird der Zusatzbeitragssatz der BIG direkt gesund unter dem Durchschnitt der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegen. Der Verwaltungsrat folgte am 14. Dezember dem Vorschlag des Vorstands, den Zusatzbeitragssatz um 0,2 Prozentpunkte auf 1,65 Prozent zu erhöhen. Der GKV-Durchschnitt liegt bei 1,7 Prozent. Insgesamt erhebt die BIG damit in 2024 einen Beitragssatz von 16,25 Prozent. Das umfangreiche Paket an freiwilligen Leistungen für ihre rund 510.000 Versicherten bietet die Krankenkasse uneingeschränkt weiter an.
„Gesundheitsfonds ist kein Selbstbedienungsladen der Politik“
DORTMUND, 26.03.2024. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, ineffiziente Strukturen wie auch der medizinische Fortschritt – das sind einige der großen Herausforderungen der Gesetzlichen Krankenversicherung, doch immer noch ist eine nachhaltige, auf lange Sicht tragende Finanzierung nicht in Sicht. „Es hat sich leider mittlerweile etabliert, dass die GKV-Versicherten und ihre Arbeitgeber in die Bresche springen müssen, wenn das Geld mal wieder nicht reicht“, moniert Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund. Am heutigen Dienstag, dem ersten GKV-Tag, wollen die gesetzlichen Krankenkassen gemeinsam auf die kritische Finanzsituation der gesetzlichen Krankenversicherung hinweisen.
Prüfung von Krankenhausrechnungen ein Tollstück aus Absurdistan
DORTMUND, 25.06.2024. Erstmals werden die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für die Krankenhäuser in Deutschland in diesem Jahr voraussichtlich die 100-Milliarden-Euro-Marke überschreiten. Das sind rund ein Drittel der gesamten Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Aktuell wird bei der geplanten Krankenhausreform - durchaus zu Recht - vor allem über Strukturen und Qualität diskutiert. Zu kurz kommt das Thema Rechnungsprüfung. Die Krankenkassen sind gesetzlich zur Abrechnungsprüfung verpflichtet, werden dabei jedoch mit teils absurden Regelungen immer stärker eingeschränkt. Dadurch gehen der Versichertengemeinschaft Millionenbeträge verloren, die eigentlich in eine gute Versorgung investiert werden sollten.
Zwangsabgabe von 20 Millionen Euro belastet Jahresrechnung 2023
DORTMUND, 26.06.2024. Die Zwangsabgabe an den Gesundheitsfonds in Höhe von 20 Millionen Euro hat der BIG direkt gesund ein Minus in der Jahresrechnung 2023 beschert. Bei Gesamteinnahmen in der Krankenversicherung von rund 1,828 Milliarden Euro verblieb ein Ausgabenüberschuss von 19,656 Millionen Euro. Die Leistungsausgaben der BIG betrugen rund 1,720 Milliarden Euro und lagen damit knapp 94 Millionen Euro (+5,8 Prozent) höher als in 2022. Für jeden ihrer 511.000 Versicherten gab die BIG damit durchschnittlich 3.367,27 Euro aus, eine Steigerung von 5,9 Prozent (+186,67 Euro) zum Vorjahr. Der Verwaltungsrat nahm in seiner gestrigen Sitzung die Jahresrechnung 2023 ab und erteilte dem Vorstandsvorsitzenden Peter Kaetsch sowie dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Markus Bäumer uneingeschränkt Entlastung. Zugleich übte der Verwaltungsrat deutliche Kritik an der derzeitigen Gesundheitspolitik der Ampelkoalition.
Voraussichtliche Rechengrößen in der Sozialversicherung für 2025
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat seinen Entwurf der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2025 veröffentlicht. Darin werden geplante Kenngrößen wie etwa die Beitragsbemessungsgrenzen oder die Jahresarbeitsentgeltgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung für 2025 festgelegt.
BIG direkt gesund ermöglicht ihren Versicherten weiter therapeutische Wundversorgung
DORTMUND, 17.12.2024. Das Ampel-Aus wirkt bis in die Wundversorgung hinein. Therapeutische Produkte können eigentlich bis auf Weiteres nicht mehr verordnet werden, weil die gesetzliche Krankenversicherung seit dem 2. Dezember 2024 nicht mehr dafür zahlen darf. Ärztinnen und Ärzten drohen die Risiken einer Wirtschaftlichkeitsprüfung bis hin zum Regress. Die Krankenkasse BIG direkt gesund setzt hier jedoch auf eine Kulanzregelung, damit ihre Versicherten weiterhin mit diesen speziellen Wundprodukten versorgt werden können.
Healthy Hub: Wettbewerb für digitale und hybride Versorgungslösungen startet am 12. August
BERLIN, 12.08.2026. Mehr als 130.000 Versicherte haben bereits von Versorgungslösungen profitiert, die über den Healthy Hub in der gesetzlichen Krankenversicherung etabliert wurden. Mit seinem siebten Wettbewerb sucht die Innovationsplattform ab dem 12. August 2026 erneut Start-ups und Unternehmen, die ihre Versorgungsansätze gemeinsam mit Krankenkassen unter realen Bedingungen erproben und skalieren möchten. Die Bewerbungsphase endet am 14. September 2026 um 10 Uhr.
GKV-Reform: Was ab 1. Januar 2027 gelten soll
Der Deutsche Bundestag hat am 10. Juli 2026 das „Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung“ verabschiedet. Einige der darin enthaltenen Änderungen betreffen auch Arbeitgeber.