Bewegungsratgeber Aquafitness | BIG direkt gesund

Aquafitness tut gut

    Im Wasser tragen wir nur einen Bruchteil unseres Körpergewichts. Dieses völlig andere Körpergefühl machen sich unterschiedlichste Aqua-Sportarten zunutze. Dabei greifen Trainer auf Übungen zurück, die im Trockenen längst erfolgreich erprobt wurden. Das Tolle daran: Im Wasser sind diese Bewegungen wesentlich effektiver.

    Wassersport

    Unter dem Begriff Aqua-Fitness gibt es eine Vielzahl an Angeboten wie Aqua-Aerobic (auch Aquarobic genannt), Aqua-Jogging, Aqua-Power- Training, Aqua-Fun, Aqua Qi-Gong und den neuesten Trend: Aqua-Nia. Übungen im Wasser eignen sich im Besonderen für Menschen, die Probleme in den gelenkigen und muskulären Strukturen haben. Auch bei Problemen wie Standunsicherheit, Übergewicht und neurologischen Störungen hat Wasser eine heilsame Wirkung.

    Mehr Sicherheit durch Aquafitness

    Das gibt neue Sicherheit – auch für das Leben außerhalb des Schwimmbeckens. Im Wasser lassen sich zum Beispiel leicht Gleichgewichtsübungen durchführen. Hinzu kommt die enorme Bremswirkung des Wassers, die nicht nur schmerzhafte Stürze, sondern auch Folgen falscher Belastung der Gelenke verhindert. Auch Menschen mit Venenproblemen können mit der sanften Kraft sehr gut behandelt werden, denn ist das Wasser kühl genug, verengt es die Venen und fördert den Blutrückfluss. Daher sind Aqua-Sportarten auch ideal für ältere Menschen.

    Sanfter Widerstand gegen körperliche Beschwerden

    Der sanfte Widerstand und die Nachgiebigkeit, mit der das Wasser weicht, sind Effekte, die durch die Körperbewegung eine angenehme Selbstmassage auslösen, wodurch Hautgefäße und Bindegewebe gestärkt werden. Im Wasser werden durch diesen Massageeffekt des Widerstandes sogar Muskeln beansprucht die im Trockenen gar nicht erreicht werden können. Zudem bewirkt das Wasser einer Lockerung der Muskulatur, was von Menschen mit Rückenproblemen als sehr angenehm empfunden wird.

    Im Wasser wird der Körper von einem gleichmäßigen Druck umgeben der höher ist als außerhalb und der mit zunehmender Wassertiefe ansteigt. Dieser Druck presst die Blutgefäße sanft zusammen, sodass mehr Blut zum Herzen fließen kann. Die Folge ist ein erhöhtes Pumpvolumen und eine Verringerung der Herzschläge pro Minute, was sich langfristig schonend auf das Herz auswirkt.

    Energie verbrennen statt Schwitzen

    So manche Sportart an Land kann sehr schweißtreibend sein – nicht so im Wasser. Auch bei totaler Verausgabung vergeudet man bei Aqua-Sporting keinen Schweißtropfen, wenn man in der richtigen kühlen Wassertemperatur trainiert. Dies hängt mit der hohen Wärmeleitfähigkeit des Elements zusammen. Die Körperwärme wird vom Wasser ständig abgeleitet so dass der Organismus permanent bemüht ist diesen Wärmeverlust auszugleichen was ihn eine enorme Menge an Energie kostet. So können Übergewichtige mit regelmäßigem Aqua-Sport ihre Fettverbrennung weitaus mehr anregen, als wenn sie im Studio trainieren.

    Stärkung des Immunsystems

    30 Minuten Jogging im Wasser entsprechen in puncto Energieverbrauch rund 60 Minuten Sport auf dem Trockenen. Der Reiz des Wassers stärkt die Stoffwechselaktivität und damit die körpereigene Abwehr. Wer also regelmäßig schwimmt oder Wassergymnastik betreibt wird generell seltener von einer Grippe geplagt. Was dem Körper so gut tut ist auch Balsam für die Seele. Hektische Bewegungen sind unmöglich, alles läuft fließend und geschmeidig ab. Die Ruhe überträgt sich auch auf den Sporttreibenden, der sich zusehends entspannt. Das macht Aqua-Fitness zu einer besonders kostbaren Sportart in unserem sonst so hektischen Leben.

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