Podcast April 2016 - Laufen

Die Angaben sind sehr unterschiedlich. Zwischen sechs und 17 Millionen Deutsche tun es. Sie laufen, sie joggen mehr oder weniger regelmäßig – in der Stadt, im Wald, auf Wegen, Wiesen oder Straßen.

Wo auch immer: Laufen ist gesund und gut für uns. Davon profitiert zum Beispiel unser Herz-, Kreislaufsystem. Auch das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt und wir sind konzentrationsfähiger. Außerdem stärkt es die Knochen, ist gut für den Stoffwechsel und fördert den Stressabbau. Dann hilft es noch beim Abnehmen. Und deshalb engagiert sich die BIG für den Laufsport. Sie unterstützt einige Laufveranstaltungen. Mein Name ist Doris Hammerschmidt. Ich grüße Sie, Hallo!

Podcast April 2016 - Laufen

Das Wetter zieht uns wieder nach draußen! Da kommen die Laufveranstaltungen der BIG als Bewegungs-Motivation gerade recht. Im Mai gibt es den BIG 25 Berlin und im Juli den 24h-Lauf in Dortmund. Alle Infos dazu bietet die April-Ausgabe unseres Podcasts.

MP3, 4,58 MB, Transkript Podcast April 2016 - Laufen (TXT, 9,16 kB)

Das Thema

Eine Laufveranstaltung mit langer Tradition ist die BIG 25 Berlin. Bereits seit 1981 gibt es diesen Lauf, damals noch als „Franzosenlauf“ bekannt. Im Laufe der Jahre hat sich einiges geändert. Die Strecke verläuft jetzt noch länger durch Berlins Zentrum. Und der Veranstalter ist ein anderer als vor rund 35 Jahren. Geblieben ist aber das Olympiastadion als Herzstück des Laufes.

Die einen haben eine ganz genauen Plan, steuern ihr Training über die Herzfrequenz und unterschiedliche Distanzen. Die anderen laufen einfach drauf los. Was beide Gruppen aber gemeinsam haben, ist der Spaß am Laufen, die Freude an der Bewegung, egal ob alleine oder in der Gruppe. Die BIG unterstützt einige Laufveranstaltungen in Deutschland. Stefan Ernst ist dort Projektleiter Laufevents:

Laufsport ist vor allen Dingen ein Gesundheitssport. Jeder kann laufen und man braucht keine großartigen Hilfsmittel dazu. Einfach nur ein paar Laufschuhe, die man sich anzieht und mit denen man in den Wald geht oder um den Block läuft. Das ist es. Es ist für uns als Krankenasse interessant, die Menschen dazu zu bringen, sich durch den Laufsport gesund zu halten. Und es ist schnell und einfach gemacht.

Bereits am 15. Mai startet die BIG 25 Berlin. Rund 12.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gehen auf ganz verschiedene Distanzen: Neben den 25 Kilometern gibt es einen Halbmarathon, einen 10-Kilometer-Lauf und auch die ganz Kleinen können mitmachen beim Bambini-Lauf über zwei-ein-halb Kilometer. Für Stefan Ernst lebt die Veranstaltung vom besonderen Rahmen:

Die Kulisse. Der Start ist vor dem Olympiastadion, am Parkplatz vorne am Olympiator. Man läuft die Distanz durch weitere Sehenswürdigkeiten, man läuft beispielsweise am Brandenburger Tor vorbei. Um dann wieder Richtung Stadion zurückzukehren. Und vor allen Dingen durch den Marathontunnel durchzulaufen und die letzte Runde im Stadion auf der blauen Tartanbahn durchzulaufen und dann ins Ziel zu kommen. Bejubelt von den Leuten, die im Stadion sind, von Freunden und Verwandten. Das ist ein emotionaler Moment und das absolute Highlight des BIG 25.

Besonders das Olympiastadion als Mittelpunkt hat es ihm angetan: Ein ganz außergewöhnliches Gefühl. Ich bin die 10 Kilometer schon ein paar Mal mitgelaufen. Man läuft dann auf das Stadion zu und denkt, gleich habe ich das geschafft. Man ist ja auch kaputt auf den letzten Kilometern. Dann geht es runter in den Marathontunnel. So bald sie in den Marathontunnel einlaufen, hören sie schon die Trommler im Stadion. Dann geht der Puls nochmal in die Höhe und man bekommt einen Motivationsschub. Dann kommt man aus dem Dunklen heraus in das helle Stadion. Das ist natürlich ein außergewöhnlicher Moment. Dann die letzte Runde im Stadion zu laufen, setzt nochmal die Extra-Körner frei. Am Ende hat man dann das gute Gefühl, dass man was geschafft hat.

Einen ganz anderen Charakter hat der BIG 24-Stunden-Lauf Anfang Juli in Dortmund. Hier geht es um den guten Zweck:

Jeder Teilnehmer des 24-Stunden-Laufes in Dortmund zahlt pro Runde 50 Cent. Man geht also einfach in das Stadion Rote Erde – das ist in direkter Nachbarschaft zum SignalIduna-Park – man geht hin und sagt: ich möchte laufen. Man zählt seine Runden selber, anschließend geht man wieder zum Anmeldestand und gibt seine Rundenzahl an und zahlt dann entsprechend in die Kasse ein.

Die Summe, die erlaufen wird, kommt ausschließlich Kindern zugute. So wurden in den vergangenen Jahren mit dem Geld zum Beispiel Spielplätze saniert oder Fahrräder für Ferienfreizeiten angeschafft.

Ein weiteres Highlight ist sicherlich, dass die Dortmunder Schulen aufgerufen sind hier teilzunehmen. Wenn sie so wollen laufen Kinder für Kinder. In der Vergangenheit waren es zirka 50 Schulen, die teilgenommen haben. Die Schulen suchen sich Unternehmen, die die Rundengelder für sie zahlen. Da kommen dann schon immer einige tausend Euro zusammen, alleine durch die Schulen, die teilnehmen und einfach ihre Runden drehen.

Tagsüber gibt es ein Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Bungee-Run und Mini-Sportabzeichen. In der Nacht wird dann das Flutlicht angeschaltet, so entsteht eine ganz besondere Atmosphäre im Stadion. Übrigens muss nicht unbedingt schnell gelaufen werden, einfach ein paar Runden Gehen ist genau so möglich. Der BIG 24-Stunden-Lauf startet am 1. Juli und geht bis zum 2. Juli.

Tipp des Monats

Von A wie Anmeldung bis Z wie Zieleinlauf. Es gibt schon einiges zu bedenken und zu planen, bevor es losgehen kann. Doch wer gut trainiert hat und gesund an den Start geht, der wird auch viel Spaß beim Laufen haben. Einer der Höhepunkte im Frühjahr ist der BIG 25 Berlin. Start ist am 15. Mai. Wer dabei sein möchte, sich aber noch nicht angemeldet hat, sollte jetzt aufpassen. Hier sind die Infos:

Im vergangenen Jahr haben knapp 12.000 Läufer und Läuferinnen mitgemacht. Wenn Sie in diesem Jahr auch dabei sein wollen, dann können sie sich sogar bis kurz vor dem Startschuss anmelden. Stefan Ernst ist der Projektleiter Laufevents bei der BIG. Er sagt, wie es geht: Sie können das bequem bis eine Woche vor dem Lauf über das Internet machen. Da kann man sich online anmelden, gibt seine Bankdaten bekannt und dann wird das Geld automatisch abgebucht. Oder für ganz Kurzentschlossene, die können sich sogar noch bis einen Tag vor dem Lauf bei der Startnummernausgabe, die auch dieses Jahr wieder bei Karstadt Sports in der Nähe vom Zoologischen Garten ist, da kann man sich direkt anmelden. Eine besondere Idee ist übrigens das Foto-Finish im Olympiastadion mit der Familie und mit Freunden. Also, das Überqueren der Ziellinie mit seinen Lieben. Ein BIG Moment: Was gibt es schöneres, als diesen Moment mit Freunden und mit Familie zu teilen. Deshalb geben wir 50 Personen, die sich dazu kostenlos anmelden können, auf der Website berlin-läuft.de, die Möglichkeit gemeinsam mit Freunden und Familie auf der Zielgeraden durchs Ziel zu laufen. Die werden dann auf den letzten 50 Metern von der Seite dazu geschleust. So hat man ein besonderes Zielfoto. Das ist eine tolle Erinnerung an diesen BIG Moment. Das gilt allerdings nur für Starter über die 25 Kilometer. Wer sich so viel nicht zutraut, der kann auch beispielsweise über die 10 Kilometer-Distanz mitmachen. Überhaupt sollten sich gerade Laufanfänger nicht überschätzen:

Leute, die bislang noch nicht viel gelaufen sind, denen würden wir diese 25 Kilometer nicht als erste Laufdistanz empfehlen. Das ist schon eine Herausforderung. 25 km sind immerhin mehr als ein halber Marathon. Wenn man tatsächlich mit dem Laufen beginnen möchte, dann sollte man vielleicht erst die 10 Kilometer ins Auge fassen. Aber auch da gilt: Wenn man noch nie so weit gelaufen ist, sollte man sich nicht anmelden und loslaufen. Da empfiehlt es sich schon zwei, drei, vier Monate zu trainieren und sich langsam heranzutasten.

Also, die Trainingsdistanzen langsam steigern und sich dadurch vorsichtig an die Belastungen gewöhnen:

Im Idealfall kann man beim Arzt eine Sporteingangsuntersuchung beim Arzt durchführen. BIG-Mitglieder bekommen dafür einen Zuschuss in Höhe von 60 Euro, wenn sie die Rechnung hinterher bei uns einreichen. Dort lässt man sich durchchecken und dann wird der Arzt einem schon sagen, ob man das machen kann oder nicht.

Wer kennt das nicht. Eigentlich hat man sich vorgenommen, Laufen zu gehen, zu trainieren, aber es gibt ja echt viele Gründe und Ausreden zuhause zu bleiben. Dagegen helfen feste Termine mit anderen, noch einmal Stefan Ernst:

Man kann das natürlich in diversen Laufgruppen versuchen, dass man sich Lauftreffs anschließt. Es ist einfacher den inneren Schweinehund zu überwinden, wenn man Mitstreiter hat. Da kann man bei Google nach Lauftreffs suchen. Es gibt in jeder Stadt viele Anbieter. Aber, wenn man einmal ein wenig im Lauftraining ist, dann macht das auch sehr viel Spaß und es ist gar nicht mehr so schwer, sich zu überwinden. Weil man dann, wenn man nicht laufen geht, einfach etwas vermisst.

Noch ein Tipp: Jetzt im Frühjahr ist die beste Zeit ins Laufen zu kommen. Das Wetter spielt mit, es macht wieder mehr Spaß draußen zu sein und die Bewegung tut einfach gut.

Weitere Tipps zum BIG 25 in Berlin finden Sie im Internet unter www.berlin-läuft.de

Ich selbst bin ja eher ein Fan des Wanderns. Bin gerne draußen in der Natur und wandere mit Freunden.

Über Wiesen und Berge laufen und dann irgendwo auf eine Decke setzen, Brotzeit machen und dieser Ruhe in den Bergen lauschen. Bis zum nächsten Mal und bleiben Sie gesund. Tschüss.

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