Suchergebnisse zu "zahlung krankenkasse"
Ergebnisse filtern
Schadenersatz für unberechtigte Datenweitergabe
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat einen Arbeitgeber zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt, weil er personenbezogene Daten innerhalb des Konzerns unberechtigterweise an eine andere Gesellschaft übertragen hatte, um eine Software für Personalverwaltung zu testen. Darin sah das Gericht einen Verstoß gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und sprach dem Arbeitnehmer Schadenersatz zu.
Nachträgliche Versteuerung der Energiepreispauschale
Wie verträgt sich die Zahlung einer steuerfreien Energiepreispauschale mit einem Minijob? Muss hierbei nachversteuert werden?
Nachzahlung freiwilliger Rentenversicherungsbeiträge bis Ende März
Nicht gesetzlich Rentenversicherungspflichtige können durch die freiwillige Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen ihre Rentenansprüche steigern. Die Höhe und Dauer der Zahlung sind frei wählbar. Bis zum 31. März 2023 können rückwirkend freiwillige Rentenversicherungsbeiträge für das Kalenderjahr 2022 nachgezahlt werden.
Zwei BAG-Urteile zu tariflichen Nachtzuschlägen gekippt
Zwei Arbeitgeber, die das Bundesarbeitsgericht zur Zahlung von höheren Nachtarbeitszuschlägen verurteilt hatte, legten gegen die Urteile Verfassungsbeschwerde ein. Das Bundesverfassungsgericht bemängelte eine unzureichende Beachtung der Tarifautonomie - und gab den Klägern Recht.
Unbedenklichkeitsbescheinigungen
Insbesondere bei der Vergabe öffentlicher Aufträge benötigen Unternehmen oftmals Unbedenklichkeitsbescheinigungen der jeweiligen Einzugsstellen für die Sozialversicherungsbeiträge. Diese geben unter anderem Auskunft darüber, ob das Unternehmen regelmäßig und ordnungsgemäß seiner Pflicht zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nachgekommen ist.
Schwerbehindertenanzeige bis 31. März 2024
Zum 1. Januar 2024 ist die Ausgleichsabgabe für schwerbehinderte Menschen erhöht worden. Die Anzeige der schwerbehinderten Beschäftigten für das Kalenderjahr 2023 bei der Bundesagentur für Arbeit muss ebenso wie die Zahlung der Ausgleichsabgabe bis zum 31. März 2024 erfolgen.
Standard-Freistellungsklausel darf nicht unangemessen benachteiligen
Eine vorformulierte Standardklausel in einem Arbeitsvertrag, die den Arbeitgeber berechtigt, einen Arbeitnehmer ohne Vorliegen weiterer Voraussetzungen innerhalb der Kündigungsfrist freizustellen, benachteiligt den Arbeitnehmer unangemessen, verstößt gegen § 307 BGB und ist unwirksam. Das hat das Landesarbeitsgericht Niedersachsen entschieden (LAG Niedersachsen, Urteil vom 22. Mai 2025, 5 SLa 249/25).
Abgeltung von Zeitguthaben bei langer Arbeitsunfähigkeit
Kurz vor Jahresende wurde das „Gesetz zur Anpassung des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze“ im Bundesgesetzblatt verkündet. Es schafft Klarheit, wie Zeitguthaben beitragsrechtlich in der Sozialversicherung zuzuordnen sind, die nicht durch Freistellung von der Arbeitsleistung ausgeglichen, sondern kumuliert in Arbeitsentgelt abgegolten und bei längerfristiger Krankheit ausgezahlt werden.
Beiträge für Versorgungsbezüge bei versicherungspflichtigen Mitgliedern
Unter Versorgungsbezügen (monatliche oder Einmalzahlungen) versteht man alle Leistungen der betrieblichen Alters- und Hinterbliebenenversorgung sowie der betrieblichen Versorgung bei Minderung der Erwerbsfähigkeit, unabhängig davon, ob diese aus eigenen oder Mitteln des Arbeitgebers (mit-) finanziert wurden. Für Versorgungsbezüge müssen Beiträge gezahlt werden. Dies gilt auch für Leistungen aus Verträgen, die bei Vertragsschluss noch eine Beitragsfreiheit garantiert hatten.
Berechnung der Vorversicherungszeit bei Rentnern
Die Krankenversicherung der Rentner bietet Rentenantragstellern und Rentnern einen umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie von Beginn Ihrer Erwerbstätigkeit bis zur Rentenantragsstellung mindestens 90 % der zweiten Hälfte dieses Zeitraums selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung oder gesetzlich familienversichert waren.