Berufskolleg-Schüler sagen: Ich bleib‘ fit!

Berufskolleg-Schüler sagen: Ich bleib‘ fit!

Surfen auf dem Handy statt im Wasser? Lieber den Joystick in der Hand als den Ball auf dem Fuß? Tatsache ist: Schon viele junge Menschen bewegen sich viel zu wenig. Dieser Entwicklung will BIG direkt gesund mit der Aktion „Ich bleib‘ fit“ am Karl- Schiller- und Robert-Schuman-Berufskolleg entgegenwirken. Kooperationspartner ist die Grönemeyer Medical Service GmbH. Der Startschuss zu der Aktion fiel am 21. November mit einem Gesundheitstag am Karl-Schiller-Berufskolleg, am 23. November folgte das Robert-Schuman-Berufskolleg.

Präventionsaktion der BIG mit Grönemeyer Medical Service

„Wir bieten den Schülerinnen und Schülern eine Kombination aus theoretischer Aufklärung und praktischen Tests und Empfehlungen zum Beispiel gegen den Handynacken“, sagt Meike Goldhagen, Managerin für Gesundheitsförderung bei der BIG. Sie ergänzt: „Beim Gesundheitstag erfahren die Schüler, wie sportlich und beweglich sie sind.“ Die Fachleute vom Grönemeyer Medical Service stellen Übungen vor, mit denen die Schüler unkompliziert mehr Bewegung in ihren Alltag bringen können.

Gesundheitliche Probleme wegen übermäßiger Handy-Nutzung

„Wir wollen in erster Linie den Spaß an der Bewegung vermitteln und zeigen, wie die Schüler ganz einfach Bewegung in ihren Alltag bringen können“, so Michael Pauser, der Projektverantwortliche von der Grönemeyer Medical Service (GMS). Aufmerksam machen wollen die Experten der GMS an diesem Tag auch auf die negativen gesundheitlichen Folgen eines bewegungsarmen Lebensstils – ganz praktisch am Beispiel der Handynutzung. So wird Dr. Carsten Moser mit seinem Vortrag zum Handynacken erklären, welche gesundheitlichen Probleme gerade im Halswirbel- und Rückenbereich durch die übermäßige Nutzung des Handys entstehen können.

Eigene Fitness und Kondition einschätzen

Vorab hatten die Schüler bereits Fragebögen ausgefüllt, mit denen ihre Zufriedenheit mit dem Schulalltag, aber auch die Einschätzung der eigenen Fitness und Kondition abgefragt wurde. Ob diese Einschätzung realistisch ist, zeigen praktische Übungen, die auf einem Parcours in der Sporthalle absolviert werden. „Die Auswertung der Fragebögen in Kombination mit den Ergebnissen der praktischen Fitnesstests der Schüler gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern zu schauen, wo wir als Schule nachbessern müssen“, so Florian Auber, Projektleiter am Karl-Schiller-Berufskolleg. „Die Ergebnisse der Fragebögen und Tests werden selbstverständlich anonym ausgewertet“, ergänzt Konstantin Kowalzik, Abteilungsleiter Gesundheit am Robert-Schuman-Berufskolleg.

Heute für mehr Lebensqualität in späteren Jahren sorgen

„Wenn es uns gelingt, die Schüler zu mehr Sport und einer bewussteren Handynutzung zu bewegen, ist das Ziel der Aktion erreicht“, sagt Meike Goldhagen. Mit Bewegungsmangel gehe häufig Übergewicht, als Folge davon in späteren Jahren Diabetes und Bluthochdruck einher. „Wenn die jungen Leute schon heute aktiver sind, werden sie mit mehr Lebensqualität in späteren Jahren belohnt“, so die BIG-Managerin. Mert Yurtseven jedenfalls findet, dass der Gesundheitstag die Schüler tatsächlich dazu anregt, sich mehr zu bewegen. „Ich schätze mich relativ fit ein. Aber die Liegestütze waren echt anstrengend. Da musste man sich die Kraft einteilen“, sagt der 17-Jährige vom Karl-Schiller-Berufskolleg.

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